G. Pätz’sche Buchdr. Lippert <fc Co. G. m. b. H., Naumburg a. d. S.
Zeitungswesen und Hochschulstudium. Einführung zu den Vorlesungen
Uber: „Das Zeitungswesen in Deutschland und im Ausland“. Von Dr. Otto Jölilinger,
Leit. Redakteur d. Volkswirtschaft! Abteilung d. „Deutschen Allgem. Zeitung“,
Dozent d. Staatswissensch. a. oriental. Seminar d. Univers. Berlin. (IV, 179 S.
gr.8°.) 1919. Mk 15.—, geh. Mk 18.75
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Schriftleiter E. F. Beck (Halle) schreibt: . . . Ich war überrascht von der Fülle der
Anregungen, die mir aus dieser Lektüre wurde. Als besonders hervorzuheben fand ich die
klare und gefällige Art der Einführung in das Pressestudium. Ich entschloß
mich — in der Praxis stehend — an Hand Ihres Buches mir erneut einen Ueberblick
über das gesamte Pressewesen zu verschaffen. Ich darf wohl sagen, daß der Gewinn,
der mir durch diese Arbeit wurde, ganz außerordentlich war. Ich möchte es im Interesse
vieler Kollegen, denen es nicht vergönnt war, mit fertigem Rüstzeug in den Beruf zu
treten, wünschen, daß das vortreffliche Buch auf keinem Redaktionslisch fehlt und daß
sich die Herren Kollegen seiner eifrig bedienen. Es gibt, soviel ich weiß, bis jetzt keine
Schrift, die so sehr geeignet wäre, dem tätigen Journalisten Anleitung zu geben, seine
Anschauungen über seinen Beruf zu vertiefen und seine Kenntnisse über sein Tätigkeits
gebiet zu erweitern, wie Ihr Buch. . . .
Einleitung in die Wirtschaftsstatistik. SSÄflÄrLaÄ
amts, Priv.-Doz. an der Technischen Hochschule Berlin. (VI, 329 S. gr. 8°.)
1920. Mk 20.—, geh. Mk 24.-
Die Mehrzahl der hier behandelten Zweige der Wirtschaftsstatistik muH neu
aufgebaut, zum mindesten stark umgebaut werden. Bei den maßgebenden Statistikern
hat sich die Ueberzeugung festgesetzt, daß dieser Auf- und Umbau nur in gemein
samer Arbeit mit Sachverständigen aus Industrie, Landwirtschaft, Handel vor
genommen werden kann, die an den Ergebnissen der Statistik in besonderem Grade
Anteil nehmen. Diesem Kreis von Nichtstatistikern will das vorliegende Werk ein
Handhabe bieten, um sich in die Probleme einzuarbeiten, die beim Aufbau behandelt
werden müssen. Der jüngeren Generation der Statistiker dürfte vor allem dadurch
ein Dienst erwiesen werden, daß einmal die Hauptprobleme der einzelnen Zweige
der Wirtschaftsstatistik zusammengefaflt werden, zum anderen jeder Zweig in das
Gebiet des Wirtschaftslebens gestellt wird, dem er angehört.
Deutsche Wirtschaftsgeschichte 1815—1914-. von Prof. Dr. a. fhi.
Sartorius von Waltershausen. (X, 698 S. gr. 8°.) 1920.
Mk 60.—, geb. Mk 58.—
Die hundertjährige Entwicklung des wirtschaftlichen Lebens seit 1815 auf dem
Gebiete des 1871 gegründeten deutschen Reiches zu einer in sich arbeitsteilig gegliederten,
verkehrsmäßig verbundenen, staatlich geschlossenen und politisch geführten Einheit zu
schildern, ist die Aufgabe des vorliegenden Buches. Die Vorgänge erschöpfen sich nicht
in einer Aneinanderreihung von abstrakten Zustandsbildern, sie geben vielmehr eine
Mitteilung von Neu- und Umbildungen, von erfolgreicher und erfolgloser Wirtschaftspolitik,
von sozialen und nationalen Taten und endlich von Persönlichkeiten, die auf irgendeinem
Gebiet Fruchtbares gebracht haben.
Der Inhalt gliedert sich in 6 Abschnitte und 40 Kapitel. Am Schluß jedes Ab
schnittes ist eine Literaturangabe vorhanden. Eingefügt sind kurze Einzeldarstellungen,
z. B. die Wirtschaftsgeschichte der Stadt Berlin, des Hauses Krupp und des Hamburger
Handels. Ein besonderes Kapitel handelt von der Eingliederung Elsaß-Lothringens in
die deutsche Volkswirtschaft.
Englische Wirtschaftsgeschichte. s^aftw r isSS® r Ä M * s Prof der
Erster Band. (VII, 516 S. gr. 8«) 1918. Mk 32.—
Inhalt: 1. Feudalität und Grundherrschaft. — 2. Nationalstaat und Bauern
befreiung. — 3. Stadt und Gewerbe. — 4. Die Staatswissensehaft. — 5. Die Er
ziehung zum Kapitalismus. — 6. Die Grundlagen des englischen Kapitalismus. —
7. Die Kommerzialisierung der Volkswirtschaft. — Register.