Object: Der Haushalt des Kaufmannsgehilfen

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tabellarischen Anhang abgedruckten Tabelle (Tabelle V) die gegenübergestellten 
Ausgaben jedoch in zwei Fällen eine Zunahme — Nr. 8 und ꝰ — der Aus⸗ 
gaben aufweisen, so ist das dadurch zu erklären, daß in der Zeit, wo der 
Abbau drohte, bereits die Lebenshaltung auf das äußerste eingeschränkt 
worden war und nun aus den Ersparnissen heraus sogar etwas mehr veraus— 
gabt werden konnte. Gerade die beiden angezogenen Fälle zeigen das sehr 
deutlich, denn die Einnahmen der Zeit vor der Stellenlosigkeit übersteigen 
die Ausgaben dieser Zeit beträchtlich. 
Wir beginnen mit den Einnahmen. Die Erwerbslosen waren ins— 
gesamt 63 Monate in und 105 Monate ohne Stellung. Auf en Monat 
berechnet ergibt sich die folgende Verschiebung der Einnahmen: 
Einnahmen 
Gehalt ........... ..... 
Nebenverdienst ............ 
Nebenverdienst der Frau .... 
—AV 
Beitr. d. Eltern u. Berwandt. 
Haus und Wohnung ....... 
Acker und Garten .......... 
Nutzvieh .................. 
Darlehen .... 
Sparkasse .............. 
Erwerbslosenunterstüstung u 
s. w., Reft — EVEIE — 
D.H. V. Rente, Rest ..... 
Krankengeld ............. 
WoHenhilfe .. 
Renten ................. 
Verkaufte Gegenstände .... 
Lotterie ........ 
Zusammen .. J 
vor bzw. nach Wahrend Unnterschied in 
— Stellenlosigkeit n 8 
— s 
233 76 
2. 
1.7 
2. 38 
3.01 
317 
o 18 
J.77 
59 
5,351 
Rest 4. 16 
21.62 
0.62 
3.81 
10. 66 
3. 19 
0. 58 
0. 04 
7. 25 
4.09 
— aos.22 
7185 
—407 
650!os 
—W— 
4 016 
22222 
— 
1108 
637 
5 
63 
. 
98 
74 
7 
75. 36 
24. 08 
8. 13 
o 19 
c 16 
2016. 85 
1730 
3618 
86 
158:38 
451 
1do. do 
2390.67 
0.43 
288 34 
173.95 
Der Unterschied der Einnahmen der Zeit vor und nach 
und der Zeit während der Stellenlosigkeit beträgeit 39,67 v. H. (oder in 
Reichsmark 288,34 N monatliche Einnahme zu 173,05 M). Der lestere 
Betrag mag immerhin noch hoch erscheinen, wenn man berücksichtigt, daß 
die darin enthaltene Erwerbslosenfürsorge und die anderen Unterstützungen 
durch die Städte monatlich nur 75,36 M betrugen. Es wurde schon oben 
betont, daß das vorliegende Material in dieser Hinsicht wahrscheinlich ein 
zu günstiges Bild gibt, weil der Verband diese Stellenlosen durchschnittlich 
mit 24,08 ANM monatlicher Stellenlosenrente unterstützte. (Um jeden Irrtum 
auszuschalten, sei ausdrücklich betont, daß hier Durchschnittszahlen von 
105 stellenlosen Monaten der 14 Familien angegeben sind und daß die 
Renten und Sätze der verschiedenen Unterstützungen natürlich im Einzelfalle 
ganz andere Beträge zeigen.) Die Haushaltungen bezogen also rund 
100, — AM aus den Stellenlosenunterstützungen. Woher ent stammte 
nun der Mehrbetrag von rund 70,- 3M Der Neben—
	        
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