fertigen Erzeugnis, das wiederum verkauft und so in Geld
verwandelt wird.
Der Kreislauf der Organisation schmiegt sich eng diesem
Vorgang an. Arbeitsvorbereitung, Arbeitsführung und Be-
triebsabrechnung folgen nicht nur zeitlich aufeinander und
schließen dann ab, sondern dauernd läuft der Strom der
Abrechnungsergebnisse zur Arbeitsvorbereitung zurück, um
dieser auf Grund derselben eine neue, womöglich bessere
Disposition zu gestatten. Abb. 2 zeigt schematisch diesen
Zusammenhang.
Die von der Betriebsabrechnung zusammengetragenen Er-
gebnisse verdichten sich zur Erfolgsrechnung des Betriebes,
aus welcher die Geschäftsleitung die Ergebnisse der Arbeits-
prozesse entnehmen kann. Diese wiederum werden nach
allen denkbaren Gesichtspunkten ausgewertet und liefern
die Unterlagen der Betriebsstatistik, die zur Aufgabe hat,
jede gewünschte Auskunft über die einzelnen Arbeits-
stufen. und Teilvorgänge, ihre Zweckmäßigkeit, ihre Kosten,
ihre inneren Funktionen zu geben.
Diese statistischen Notizen, die sich keineswegs nur in
Ziffern zu erschöpfen brauchen, sondern ebensogut Berichte
und auf knappe Sätze gebrachte Betriebserfahrungen um-
fassen können, laufen nun wieder auf dem Wege über die
Betriebsleitung, die sie sichtet und verarbeitet, zur Arbeits-
vorbereitung zurück. Manche Notiz wird für letztere nur
eine Bestätigung sein, daß sie richtig disponiert hat und
ihre Maßnahmen nicht zu ändern braucht, manche aber
wird ihr auch den Weg zeigen, durch Änderung der von
ihr geplanten Einzelheiten Ersparnisse oder Beschleuni-
gungen im Arbeitsprozeß zu erzielen, oder wird sie darauf
hinweisen, wo sie den wirklichen Verhältnissen in den von
ihr bereitgestellten Unterlagen, Arbeitskräften, Rohstoffen
nicht genügend Rechnung getragen hat. Eine Verarbeitung
dieser Statistik wird also jedesmal rückwirkend den Beginn
des Produktionsprozesses mit neuen verbesserten Ideen be-
Fruchten.
Dieser Kreislaufgedanke innerhalb der Betriebsorgani-
sation ist von elementarer Wichtigkeit. Es ist geradezu das
Kriterium einer richtig arbeitenden Organisation, daß kein
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