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Nyassaland. Britisch-Somaliland.
Die Ausfuhr im Jahre 1911 an Geweben aller Art betrug 2,30 Mill. Mark,
und zwar ging diese zum größten Teil nach Britisch- und Deutsch-Ostafrika.
Ein- und ausgeführt werden die gleichen Baumwollartikel, die in den
Konsularberichten betreffs der Einfuhr in Britisch-Ostafrika (s. S. 714) erwähnt
sind. In den Berichten über Zanzibar sind besonders erwähnt: Lendentücher-Kikois,
weiße Baumwolltücher mit bunten Kanten, Kangas, namentlich
holländischer Herkunft, Kanikis, einfarbig schwarz ohne Glanz hergestellte
Baumwollgewebe, „Kaniki Usagara“ genannt.
Die Einfuhr abzüglich der Ausfuhr an Textilwaren betrug 2,27 Mill. Mark.
Zanzibar hatte im Jahre 1911 eine Bevölkerung von 198914.
Der Verbrauch an Textilwaren pro Person und Jahr betrug demnach:
11,41 Mk. mit Jutewaren
9,90 „ ohne „
d) Nyassaland.
Die Einfuhr im Jahre 1911/12 an Textilwaren betrug 2,95 Mill. Mark.
Die Ausfuhr im Jahre 1911/12 an roher Baumwolle betrug 617t im
Werte von 0,90 Mill. Mark, und ging hauptsächlich nach England.
Die Herkunftsländer waren:
Südafrika. . .
Britisch-Indien
Andere Länder
2,21 Mill. Mk.
England . .
Deutschland
Niederlande
0,09 Mill. Mk.
0,21 „
0,07 „
Nyassaland hatte im Jahre 1911/12 eine Bevölkerung von ungefähr IOOOOOO.
Der Verbrauch an Textilwaren pro Person und Jahr betrug demnach:
2,95 Mark.
Baumwollgewinnung.
In gleicher Weise wie in Uganda wird auch in Nyassaland bereits Baumwolle
in großen Mengen gewonnen.
e) Britisch-Somaliland.
Die Einfuhr im Jahre 1911/12 an Textilwaren betrug 1,58 Mill. Mark;
davon
für Baumwollgewebe
„ Baumwollkleider
1,46 Mill. Mark
0,12
die hauptsächlich über Aden eingeführt werden.
Britisch-Somaliland hatte eine Bevölkerung von ungefähr 300000.
Der Verbrauch an Textilwaren pro Person und Jahr betrug demnach:
5,26 Mark.