wohnten Häuser. Hier tritt klar zu Tage, daß die Verhältnisse im
alten Dorf sich nur wenig vcränderl haben, daß vielmehr die Neu
bauten in ihrer großen Mehrheit außerhalb des Dorfkomplexes er
richtet sind.
Jahr
Ständig
bewohnte H
äuser
im Dorf
in neuen
Ansiedelungen
Insgesamt
Zunahme
=7o jährt.
1895
50
6
56
1896
52
8
60
4
7,16
1897
52
13
65
5
8,33
1898
52
24
76
11
16,92
1899
53
30?
83
7
9,21
1900
56
40
96
13
15,66
1901
57
48
105
9
9,37
1902
57 .
55?
112
7
6,66
1903
57
62
119
5
4,46
1904
58
77
135
16
13,44
1905
59
93
152
17
12,59
1906
60
105
165
13
8,55
1907
60
126
186
21
12,72
1908
61
141
202
16
8,60
1909
62
155
217
15
7,42
1910
63
161
224
7
3,22
1911
68
177
245
21
9,37
Mit der Zeit wird sich naturgemäß der Landhausbau auch dem
alten Dorfe nähern, wie ein Übergang ja schon durch die Ansiedlung
auf dem Mühlenlande gegeben ist, so daß späterhin die Ortsteile an
einanderstoßen werden. Der krasse Unterschied hört auch jetzt schon auf,
da die alten Ausbauten bereits inmitten der neuen Ansiedlungen liegen.
Von großer Bedeutung für die richtige Beurteilung eines Ortes
ist feruer die Zahl der Haushaltungen und ihr Verhältnis zu den be
wohnten Häusern.
Im Jahre 1911 gab es nach der Hausliste im Dorfe 68 bewohnte
Gebäude mit insgesamt 225 Haushaltungen. Es kommen demnach
durchschnittlich auf ein bewohntes Gebäude 3,30 Haushaltungen, welche
sich folgendermaßen verteilen:
a.
13 Gebäude mit
einer
Haushaltung (en) —
13
b.
19
„
„
2
„ -----
38
c.
8
„
„
3
„ —
24
d.
12
„
„
4
„ =
48
e.
9
„
„
5
„ —
45
f.
3
„
6
„ =
18
«:■
2
„
7
„ —
14
h.
1
„
„
9
—
9
i.
1
„
„
16
„
16
<Sa.:
225
k