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anlagt werden. Steuerlichen Nutzen zieht die Gemeinde neben der
Grundsteuer von diesen durch Überweisung der anteiligen Steuern von
der Hauptwohnsitzgemeinde (zumeist Berlin). Die dauernde Bevölkerung
besteht aus allen Schichten, abgesehen natürlich von den hier fehlenden
„oberen Zehntausend".
Das im Jahre 1911 aufgestellte Persoueuverzeichnis der
Bewohner mit vollem Wohnsitz führt 631 Kinder unter
m 14 Jahren auf, wovon auf das Dorf 303, auf die Kolonie 328
entfallen. Die weibliche Bevölkerung über 14 Jahre beträgt 791
Seelen, und zwar kommen auf das Dorf 323, auf die neuen Ansiedlungen
468. Die Verteilung ist nachstehende:
Ohne eigenen Beruf
Mit eigenem Beruf
Ehefrau
Witwe
Angehörige
Rentier
Rent.-Empf.
Ortsarme
Ärztin
Lehrerin
Telegraf
-
Assist
Kranken-
Hebamme
Stütze
Wirrschaft.
Dorf
204
24
35
i
i
Neue
Ansiedl
277
48
64
10
i
1
3
t
4
i
i
5
Insgesamt
481
72
99
10
i
i
1
3
1
4
i
i
6
Mit eigenem Beruf
Gast-Ver
Köchin
Dienstmäd
«uf»
Wärterin
Buchhalte
Lageristin
Verknuse-
Näherin
Schneiderin
Plätterin
Arbeiterin
Dorf
—
—
i
21
—
—
4
2
30
Neue
Ansiedl
1
i
26
2
5
4
1
2
3
i
6
Insgesamt
L
i
i
47
2
5
4
1
6
5
i
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Aus dem angegebenen Zahlenmaterial erhellt, daß die weibliche
Bevölkerung nach großstädtischer Weise in der Kolonie Fichtenau (diese
kommt wegen ihrer Nähe zum Bahnhof auch eher in Betracht) bei
weitem mehr als im Dorfe sich Berufen widmet, die sie zum großen
Teile in Berlin ailsübt. Viel bedeutender noch tritt der wirtschaftliche
Zusammenhang mit der Hauptstadt in den neuen Ortsteilen bei der
* männlichen Bevölkerung in Erscheinung, von deren Gesamtzahl 751
auf das Dorf, 326 auf die anderen Anstedlungen 425 entfallen.
Landund
Forstwirtschaft, Gärtnerei
Landwirtscb.od.Gew.rc.
Landwirte
Altsitzer
Schweizer
Knechte
Kuhfütterer
Gärtner
Arbeiter
Dorf
16
2
15
2
95
Außerhalb
des Dorfes
1
_
8
36
Insgesamt
17
2
15
10
131