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Der Umsatz von 1901 betrifft ein links des Woltersdorfer Weges-
gelegenes Stück, das in Größe von 19.14.30 ha zur Anlage einer
Spargelplantage angekauft wurde. Das verhältnismäßig niedrige, ge
wogene Mittel 1904 erklärt sich durch Verkäufe aus bäuerlichem Besitz,
an Parzellanten; besonders drückend wirkt der Verkauf von 6.16.65 ha
zu 0,23" Mk. für den c>w. Durch diese Parzellanten wurden die an
gekauften Terrains in Baustellen geschnitten und zum Teil schon im
Laufe desselben Jahres verkauft. Im Jahre 1905 wiederholt sich das
selbe Bild; erwähnt sei ein Verkauf von 3.37.70 ha zu 0,12" Mk
für den gm und von 8.19.37 ha zu 0,31" Mk. für den gm. Eben
falls fanden im Jahre 1906 Verkäufe aus bäuerlicher Hand statt, die
das gewogene Mittel in erheblicher Weise beeinflußten und zwar
2.65.92 ha für den gm zu' 0,20" Mk. und 36.83.72 ha zu.
0,31" Mk. Im Jahre 1907 fehlte das Angebot der eingesessenen Wirte,
dagegen machte sich der Verkauf bisher landwirtschaftlich genutzten
Landes im nächsten Jahre bemerkbar, in dem 3.37.70 ha mit
0,28" Mk. für den gm an den Markt kamen. Auffälliger noch tritt?
dieser Punkt im Jahre 1909 in Erscheinung dadurch, daß bei einem
Gesamtumsatz von 18.21.54 ha ein einziger Landverkauf aus bäuer
licher Hand 16.45.60 ha bei einem Grundpreise von 0,25* Mk.
betrug. Der Übergang dieses Landes in Spekulantenbesitz bewirkte,
daß bei den wenigen Verkäufen das gewogene Mittel auf 0,28" Mk.
sinken mußte, während von einem Sinken des Grund und Bodens,
keine Rede ist. Die scheinbar niedrigen Durchschnittsziffern des Jahres
1910 haben ihren Grund in dem Aufkäufen bäuerlichen Bodens durch
die Spekulation; so gingen aus der Hand der Landwirte u. a.
2.73.69 ha zu 0,48* Mk., 3.37.70 ha zu 0,38* Mk., 3.38.40 ha
zu 0,41 Mk. und 3.98.60 ha zu 0,50" Mk. Der Ankauf der
Bodenspekulation übertraf die Veräußerung bei weitem. Das Jahr 1911
entbehrte dagegen der Aufkäufe durch gewerbsmäßige Grundstücks
händler, ein Umstand, der schon in der geringen Differenz zwischen
gewogenem und arithmetischem Mittel seinen Ausdruck findet.
Kartenblatt 3.
Auf diesem Blatt steht der Teil der Klcinschvnebecker Gemarkung
verzeichnet, der den fast ganz von der Königlichen Forst eingeschlossenen
Ortsteil Fichtenau umfaßt, wo die landhausmäßige Bebauung und in
Verbindung damit die Bodenspekulation ihren Anfang nahm, um sich von
hier aus auf weitere Teile der Feldmark auszudehnen. Dieser Teil wird
im Norden begrenzt durch das Kartenblatt 4, im Nordwesten durch die
Gemarkung Schöneiche, im Westen, Süden und Osten durch die Kgl. Forst;
der Bebauungsplan über das ganze Gelände ist förmlich festgestellt.