Full text: Die Entwicklung der Berliner Vorortgemeinde Kleinschönebeck-Fichtenau unter besonderer Berücksichtigung der Finanzen

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Karte iiblatt 5. 
Das den Abschluß der Gemarkungstafel bildende Blatt findet seine 
Grenze im Norden und Nordwesten durch das Fließ. bezw. Schöneiche, 
im Westen durch das Blatt 4. im Süden durch das Blatt 2, im Süd 
westen Blatt 1 und im Osten durch die Gemarkung Vogelsdorf. Im 
Nordosten östlich des Fließes liegt das alte Dorf. Der hier zu be 
sprechende Teil der Gemarkung ist dem landwirtschaftlichen Betrieb fast 
noch garnicht entzogen, ein spezieller Bebauungsplan ist noch nicht fest 
gestellt. Aus diesem Grunde ist es nicht zu begrüßen, daß hier Par 
zellenverkäufe stattgefunden haben, zunial die Art der Aufteilung eben 
sowenig modernen Anforderungen genügt, wie die im Kartenblatt 1 be 
zeichnete; Umlegungen mit ihren Unannehmlichkeiten werden daher späterhin 
kaum zu verhindern sein. Bedauerlich ist, daß die Pfarre diese ver 
frühten Käufe mitgemacht hat. 
Trotz des geringen Besitzwechscls mußte auch hier eine doppelte 
Tabelle Anwendung finden, da sich ein Teil der Verkäufe auf Grund 
stücke zu beiden Seiten der Woltersdorfer Straße erstreckte, deren Wert 
von den Parzellen außerhalb der Dorflage immerhin wesentlich abweicht. 
a) Grundstücke außerhalb des Dorfes. 
Jahr 
1899 
1905 
1908 
1909 
1910 
Anzahl der Umsätze 
1 
1 
2 
39 
3 
Arithmetisches Mittel 
0.14' 
0,12- 
0,32« 
0,78« 
0,76° 
Gewogenes Mittel 
0,14» 
0,12- 
0,29° 
0,73- 
0,70« 
Maximum 
0,14» 
0,12- 
0,37» 
1,04« 
1,05« 
Minimum 
0,14- 
0,12- 
0,27« 
0,55« 
0,66« 
d) Grundstücke an der Woltersdorfer Straße. 
Jahr 
1906 
1907 
1910 
1911 
Anzahl der Umsätze 
2 
2 
2 
4 
Arithinetisches Mittel 
1,16- 
1,13° 
1,45« 
1,79« 
Gewogenes Mittel 
1,16° 
1,13« 
1,41- 
1,48- 
Maximum 
1,19» 
1,19» 
1,97° 
2,11° 
Minimum 
1,12» 
1,06' 
0,93' 
1,39° 
Die Umsätze der Jahre 1899, 1905 und 1906 sind solche ohne 
Spekulationscharakter, 1908 ging ein Komplex von 2.36.90 da aus 
bäuerlichem Besitz. Die in den Jahren 1909 und 1910 bestehende 
Kauflust mußte erlahmen, da einerseits die eingesessenen Landwirte auf 
ihren Ackerbesitz noch nicht so billig verzichten wollten, andererseits 
wegen des noch ausstehenden Bebauungsplans gewerbsmäßige Speku 
lanten diesem Teil der Gemarkung noch fern geblieben sind. Die Preise 
4»
	        
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