Full text : Die Nährmittelverteilung im Kriege

°  •
o
CD
O
03

O
->I

ÖD
-'J

>
"4

ng  des  Ko-mmunalverbandes  mögliche  Ration  int  vot-Su
  kürzen,  und  die  durch  die  Kürzung  gewonnenen
.smittelmengen  zur  Versorgung  der  A  n  st  a  l  t  e  n
erwenden.  Ein  -anderer  Weg,  der  bis  jetzt  erst  in
i^n  Städten  wie  Darmstadt,  Freiburg  und  Stuttgart  (bei
Knitteln)  eingeschlagen  wurde,  versucht  die  Doppelversorgung
'  Einbeziehung  des  gesamten  Speisehausverkehrs  jeglicher
n  den  Markenzwang  zu  vermeiden.  Hält  man  beide
nebeneinander,  so  ergibt  sich  ohne  weiteres,  daß  der  erste
da  er  die  Versorgung  einer  Minderzahl  auf  Kosten  der  Ge-**
  eit  besser  stellt,  ungerecht  wirkt.
‘tte  Aufgabe,  die  zu  lösen  ist,  geht  nach  der  Überzeugung
erfassers,  die  er  sich  hauptsächlich  auf  Grund  seiner  Stutt-Erfahrungen
  gebildet  hat,  dahin,  den  zweiten  Weg  organich
  derart  auszubauen,  daß  dem  Verbraucher,  der  auf
.egung  in  einem  Speisehause  angewiesen  ist,  im  Nahmen
m  zustehenden  Kopfmenge  hierfür  die  Möglichkeit  gegeben
"°und  daß  gleichzeitig  den  Speisehaus-Einrichtungen  jeglicher
-ie  Möglichkeit  zur  Weiterführung  der  Betriebe  erhalten
üe  Aufgabe,  den  Marken  zwang  durchgreifend  zu
en  und  auch  den  gesamten  Verkehr  in  Speise-:
  n  einzubeziehen,  kann  auf  zweierlei  Weise  durch-7^t
  werden:  entweder  können  die  allgemeinen
n  s  mi  tt  elkür  t  en  in  so  kleine  Abschnitte
^ilt  werden,  daß  der  Verbraucher  die  kleinen  Teilabschnitte
weiteres  im  Speisehause  abgeben  kann.  Hiergegen  spricht
ebenes.  Einmal  würde  das  dazu  führen,  daß  der  Verbraucher'
sit  ein  kleines  Buch  von  Lebensmittelkarten  mit  sich  herummüßte;
  dies  wäre  unpraktisch,  lästig,  die  Verlustgefahr
außerordentlich  erhöht.  Dazu  kommt  aber  als  entnder
  Umstand,  daß  die  meisten  Lebensmittelkarten  zunächst
-  festen  Nennwert  aufweisen,  sondern  erst  im  Laufe  der  Versperiode ­
  durch  besondere  Bekanntmachung  ihren  Einswert ­
  erhalten.  Ans  diesem  Grunde  erscheint  es  am  zweck--°sien,
  besondere  Speisemarken  einzuführen,  die
amten  Verkehr  in  den  Speisehäusern  an  Stelle  der  allgemein
m  Lebensmittelkarten  zu  treten  hätten.

]

I  29.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.