Rede
des englischen Premierministers Mr. Asquith
über die Ergebnisse der Pariser Wirtschaftskonferenz.
Unterhaus 2. August 1916 (nach der „Times" vom 3. August 1916, Seite 8).
Mr. Asquith erklärte: „Ich stelle den Antrag, daß das
Haus sich jetzt vertagen wolle. Vor langer Zeit versprach
ich, dem Hause eine Mitteilung über die Vorgänge auf
der Wirtschaftskonferenz in Paris zu machen, und ich
komme jetzt endlich dazu, mein Versprechen einzulösen. Um
ordnungsmäßig vorzugehen und die Möglichkeiten zu einer
Diskussion zu bieten, habe ich den Antrag auf Vertagung
gestellt. Es ist in erster Linie wünschenswert sich über die
Absichten klar zu werden, mit welchen die Regierung Sr.
Majestät zu der Wirtschaftskonferenz gegangen ist. Die
Hauptziele waren zweierlei Art- Das eine war den Feind
davon zu überzeugen, daß die Alliierten, was auch ihre
einzelnen Gesichtspunkte in wirtschaftlichen Fragen sein
mögen, entschlossen sind, diesen Krieg sowohl auf wirtschaftlichem
wie auf militärischem Gebiete mit vollständiger
Einigkeit und Entschlossenheit zu Ende zu bringen. Der
zweite Zweck war, für die Periode nach dem Friedenschluß
solche Vorbereitungen zu treffen, wie sie die Alliierten int
Hinblick auf die bekannte Stellungnahme und den Willen
Deutschlands zu treffen für notwendig erachten. Das Vorwort
der Beschlüsse der Konferenz, wie sie das Weißpapier
enthält, bringt einige Worte, auf welche ich die Auf