Full text: Die englische Gefahr für die weltwirtschaftliche Zukunft des Deutschen Reiches

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merksamkeit des Hauses lenken möchte. Ich wähle die Über 
setzung auf Seite 4 unter Ziffer 3 und zwar den letzten Ab 
satz unter dieser Ziffer. Es handelt sich um die folgenden 
Worte: „Angesichts einer so ernsten Gefahr erachten die 
Vertreter der verbündeten Regierungen es als ihre Pflicht, 
aus Gründen notwendiger und rechtmäßiger Abwehr von 
nun an alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um 
einerseits sich und allen Märkten neutraler Länder volle 
wirtschaftliche Unabhängigkeit und Achtung vor gefunden 
Handelsgrundsätzen zu sichern und um andrerseits ihnen die 
Bildung eines auf dauernder Grundlage beruhenden Wirt- 
schaftsbündnisses zu erleichtern." Das ist der Grundge 
danke der ganzen Vorgänge und er erläutert die grund 
legende Anschauung der Delegierten der Konferenz, daß 
ihre Beschlüsse in erster Linie defensiv und nicht offensiv 
seien (hört, hört). 
Der Krieg hat unsere Augen für die volle Bedeutung 
und die mannigfachen Zufammenhänge des deutschen 
Systems wirtschaftlicher Durchdringung und kommerzieller 
und finanzieller Herrschaft über zum Leben notwendige 
Gewerbezweige geöffnet und uns gezeigt, wie man eins 
Überlegenheit, welche man durch dieses System gewonnen 
hat, im Kriege benutzen kann. Es ist schwer, ja ich möchte 
sagen unmöglich zu glauben, daß Deutschland, wenn der 
Krieg vorbei ist, nicht von demselben Geist weiter erfüllt 
sein wird. Deutschland wird, wie man bemerken kann, mit 
bestimmten sehr naheliegenden und beträchtlichen Vor 
teilen wieder anfangen. In den eroberten Gebieten so 
wohl in Belgien wie in Frankreich hat Deutschland Unter 
nehmungen und Fabriken zerstört, große Mengen von Be 
triebsmitteln und Rohstoffen fortgeführt — die Menschen 
nicht zu erwähnen — (hört, hört) —; all dieses wurde in 
die Industriezentren Deutschlands und Österreichs ver- 
Levy, Die englische Gefahr. 4
	        
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