Full text : Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

Hermann  Halbach,  Reichskrankenversicherung.

245

Hälfte  der  Gesamtzahl,  die  von  jeneni  Gesichtspunkt  aus  geldlich  unbefriedigend ­
  abschlössen.  Nach  Kassenarten  stellen  sich  die  Zahlen  1910:

Geldlich  genügend

Geldlich  ungenügend

K  a  s  s  e  n  a  r  t

Zahl  der  Kassen
mit  Einnahmeüberschuß ­
  in
Höhe  von  mindestens ­
  einem
Zehntel  der
Jahresbeiträge

---  v.  H.
aller  Kassen
der  betreffenden ­

Kassenart

Zahl  der  Kassen  mit
Einnahmeüberschuß  in
Höhe  von  weniger  als
einem  Zehntel  der
Jahresbeiträge  und  der
Kassen  mit  Mehrausgaben ­


—  v.  H.
aller  Kassen
der  betreffenden ­

Kassenart

Gemeindekrankenversicherunq.
  .  .

4190

51,0

4027

49,0

Ortskrankcnkassen

2130

44,8

2622

55,2

Betriebskrankenkassen

3766

47,3

4191

52,7

Baukrankenkassen  .

22

47,8

24

52,2

Jnnungskrankenkasscn


399

48,8

419

51,2

Hilfskassen  ....

566

40,4

832

59,5

V  e  r  in  ö  g  e  n  s  st  a  n  d.
Für  die  Gesamtheit  der  Kassen  ergibt  sich  über  den  Vermögensstand

Es  betrugen  die  Aktiva

am  Schluß
des  Jahres
1910

am  Schluß
des  Jahres
1909

Mk.

Mk.

1.  in  barem  Kassenbestaiide
2.  in  Hypotheken,  Wertpapieren,  Sparkassenbüchern,
Bankeinlagen

21  683  150
284  762  551

18  944  366
260  383  549

1  und  2  zusammen

306  445  701

279  277  915

davon  gehören:

zum  Stammvermögen'
zur  Rücklage
zum  Betriebsfonds
3.  in  Ersatzforderungen  gegen  Gemeinden,  Berufsgenossenschaften,
  Arbeitgeber

3159  022
268196  498
35  090181
764  646

3  081  103
245  420  213
30  776  599
716  090

Summe  der  Aktiva

307  210  347

279  994  005

„  „  Passiva

10  773  592

11  152  543

mithin  Überschuß  der  Aktiva  (Vermögen)

296  436  755

268  841  462

1  Als  Stammvermögen  werden  diejenigen  Vermögenstcile  bezeichnet,  deren
Ertrüge  nur  zu  Zwecken  der  Kasse  verwendet  werden  dürfen.
            
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