Full text : Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

Hermann  Halbach,  Reichskrankenversicherung.

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hatten  eine  Rücklage  und  32,6  v.  H.  wiesen  neben  dem  Mangel  einer
Rücklage  auch  noch  eine  Belastung  der  Passiven  aus.
Die  Rücklage  bei  allen  Kassen  zusammen  ergibt:

Rücklage  auf
Ende  1909

ein  Mitglied
Ende  1910

auf  einen  im  betreffenden  Jahre  durchschnittlich  vorhanden ­
  gewesenen  Versicherten

19,60  Mk.

20,52  Mk.

Die  auf  ein  Mitglied  entfallende  Rücklage  hat  also  1910  zugenommen,
das  trifft  auch  zu  bei  den  einzelnen  Kassenarten.
Die  Höhe  der  Rücklage  bei  den  einzelnen  Kassenarten  ergibt  nachstehende ­
  Zusammenstellung:

Betrag  der

auf  einen
durchschnittlich

K  a  s  s  e  n  a  r  t

Rücklage  am

Versicherten

31.  Dez.  1910

1910

1909

in  1000  Mk.

Mk.

Mk.

Gemeindekrankenversicherung

6  528,3

3,90

3,75

Ortskrankenkassen

125  175,0

18,28

17,33

Betriebskrankenkassen

110855,5

33,86

32,79

Baukrankenkassen

98,2

5,89

4,16

Jnnungskrankenkassen

5  438,3

18,34

16,72

Hilfskassen

20  101,2

20,84

19,61

Für  die  einzelnen  Kassenarten  wurden  folgende  Zahlen  über  die  Höhe
der  Rücklage  ermittelt:

Kassenart

Rücklage
Ende  1910

Durchschnitt!,
reine  Jahresausgabe ­

(1907—1909)

Die  Rücklage  bleibt  zurück  (—),
ist  höher  (+)  gegenüber  der
durchschnittlichen  reinen  JahreSausgabs


in  1000  Mk.

in  1000  Mk.

in  1000  Mk.

».  tz.

Gemeindekrankenversicherung
Ortskrankenkassen  ....
Betriebskrantcnkassen  .  -
Baukrankenkassen  ....
Jnnungskrankenkassen  .  .
Hilfskassen

6  528,3
125  175,0
110  855,5
98,2
5  438,3
20  101,2

21142,2
170  291,2
97  442,9
750,7
7  088,2
22  855,8

—  14  613,9
—  45  116,2
+  13  412,6
—  652,5
—  1649,9
—  2  754,6

—  69,1
—  26,5
+  13,8
—  86,9
—  23,3
—  12,0

Alle  Kassen  zus.

268  196,5

319  571,0

-  51  374,5

—  16,1
            
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