Während der Zeit von 1918 bis 1921 lag der Bau. von
Landmaschinen still; denn in den Gebieten, wo sich die
Hauptwerke des Landmaschinenbaues befanden. (Südruss-
land und Ukraine), wütete der Bürgerkrieg. Die Bauern-
schaft erhielt zu jener Zeit aus requirierten Beständen oder
von aufgelösten Besitztümern landwirtschaftliches Inven-
tar, das einen Wert von 45516039 Rubel repräsentierte.
Von 1915 bis Ende 1921, innerhalb sieben Jahren, wurden
der Bauernschaft also soviel landwirtschaftliche Maschi-
nen und Geräte geliefert, wie diese Wirtschaften in einem
Vorkriegsjahr aufnahmen.
1922 und 1923 machte dıe Sowjetregierung alle An-
strengungen, die Landmaschinenbauanstalten in Gang zu
bringen, ausserdem wurden landwirtschaftliche Maschinen
aus dem Auslande importiert.
Die Bauernschaft erhielt
im Wirtschaftsjahre 1921—1922 (1. 10. 21
bis 30. 9. 22) von inländischer Pro-
duktion für . . 0.00.0000. 4 4 44
im Wirtschaftsjahre 1922—1923 (1. 10. 22
bis 30. 9. 23) . . 2... + + ++ 11700000 ,,
insgesamt für . . . 18550000 Rubel
importiert wurden in diesen 2 Jahren für 10000000 ,,
zusammen. . . . 28 550 000 Rubel.
Dieser Betrag zusammen mit dem Wert des landwirtschaft-
lichen. Inventars, das den Bauernwirtschaften während der
Jahre 1915—1921 zur Verfügung gestellt wurde, ergibt
zusammen 126472039 Rubel; also in neun Jahren,
von 1915 bis 1923, erreichte der Wert eine
solche Höhe, dass die jährliche Amorti-
sation nicht gedeckt werden könnte; denn
nach knappen Berechnungen betrug zu Beginn des Jahres
L915 der Gesamtwert der im Besitz der Bauernschaft be-
findlichen landwirtschaftlichen Maschinen und Geräte
1000000000 Vorkriegsrubel, und wenn. eine durchschnitt-
liche Dienstleistung der Landmaschinen von 15 Jahren zu-
grunde gelegt wird, so ergibt sich eine jährliche
Amortisation von 66 Millionen Rubel. Da je:
doch infolge der Bildung der Randstaaten etwa 15% des
Wertes zu streichen. sind, ist das landwirtschaftliche In-
ventar von 1915 auf der jetzigen Fläche der Sowjetunion
mit 850 Mill. Rubel anzunehmen, und die jährliche Kr-
gänzungslieferung müsste 55 Mill. Rubel betragen, das sind
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