XV] Vorwort.
so daß dieser die Hauptsache wird. Und es kommt vereinzelt auch zur
Ausbildung reiner Großhandelsfirmen, wobei man jedoch stets im Auge
halten muß, ob nicht bloß erzwungener Großhandel in Betracht kommt.
Vgl.noch Zycha, Prag, S.133 Anm. 1; Pfeiffer, Göttinger Gewerbewesen
S. 62 und 80; Kuske, V.j.schr. f. Soz.- u. WG. Bd. 7, S. 299: Kölner
Weingroßhändler zugleich Handwerker; meine Anzeige von Kroter,
Handelsgeschichte der Stadt Leipzig (1925), im Weltwirtsch. Archiv
Bd. 23, S. 79; Enklaar, Bestur in het sticht Utrecht 1456-96, S. 120:
die Hanse der Rheinkaufleute in Utrecht, in deren Hand die Wein-
einfuhr aus Köln ruhte, darf den Wein nur an Utrechter Bürger im
kleinen verkaufen; auch ein Beweis dafür, daß Fernhändler sich um
den Kleinverkauf bemühen. Häpke, Brügge S. 264 ff. Nirrnheim,
V.j.schr. f. Soz.- u. WG. Bd. 17, S. 132 ff. rechnet Hildebrand Vecking-
husen, dessen Briefwechsel Stieda herausgegeben hat, als Großkauf-
mann (15. Jahrhundert). Vgl. über ihn auch E. Baasch, Jahrbücher
f. Nationalök. 118, S. 75 f. und Kuske, Hansische Geschichtsblätter 1922,
S. 187 ff. (Daselbst S. 193 eine wichtige Erläuterung des Begriffs
„Ventgut“’.) Engel-Janosi, Zur Geschichte der Wiener Kaufmannschasst
von der Mitte des 15. bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts, Mitteilungen
des Vereins für Gesch. der Stadt Wien Bd. 6 (1926). Zu S. 318 f.:
Die Verhältnisse der „Großen Ravensburger Gesellschaft“ sind jetz
durch Al. Schulte, Geschichte der großen Ravensburger Handelsgesell-
schaft 1380 01530, 3 Bände (1923) klargestellt. Vgl. Bächtold, DLZ.
1925, Nr. 52; Häpke, H. Z. 131, S. 202 ff.; Silberschmidt, Kritischc
Bierteljahrsschrift 1925; Schulte, Schmollers Jahrbuch, 48. Jahrgang,
S. 617 ff. Zu S. 323: Berufsmäßige Schuh h ä n d l e r die Schuh-
krämer in Köln: v. Lösch, Kölner Zunfturkunden II, S. 666; vgl.
Bücher-Schmidt, Frankfurter Zunfturkunden Il, S. 40 g 54. Zu
S. 383 ff., zur Frage des Schiffsbesißes: E. Baasch, Der Interessen-
gegensat zwischen Kaufmann und Reeder in älterer Zeit, namentlich
in Hamburg, Schmollers Jahrbuch Bd. 44, S. 515 ff.; Lahrsen, Das
Lauenburger Schiffamt (Kieler Dissert. von 1913), S. 12: kein Amts-
(Zunft-) Mitglied darf mehr als ein Schiff, wohl aber dürfen zwei
Schiffer zusammen ein Schiff besißzen. Charlotte Brämer, Die Entwick-
lung der Danziger Reederei im Mittelalter, Ztschr. des westpreußischen
Geschichtsvereins, Heft 63 (zugleich Königsberger Dissert. von 1922);
vgl. dazu H. Z. 128, S. 504. — Parallelen zur mittelalterlichen.Han-
delsorganisation bei Hasebroek, Die Betriebsformen des griechischen
Handels (Hermes 1923). Zu S. 395 Anm. 3: Ueber die Entwicklung
von den mittelalterlichen Gilden zu den kaufmännischen Vertretungen
späterer Art vgl. M. Rintelen, Das Ragionenbuch der Augsburger
Kaufmannschaft, Ztschr. des histor. V.s f. Schwaben und Neuburg
913, S. 96 ff.
Zu Nr. VII: S. außer der oben angeführten Literatur über Som-