gegen ihn vertreten habe, war auch unrichtig. Samter ist,
wie Adolph Wagner mir gesagt hat, nie sein Schüler ge-
wesen.
T'! seines Zugeständnisses, daß ein weiter Spielraum
für verschiedene Meinungen über die Grenzen der
wirtschaftlichen Freiheit vorhanden sei, hat Dr. Preuß den
Bodenreformern, die diesen Spielraum benutzen und die
Grenzen zwischen dem Privateigentum und dem Gesamt-
eigentum verändern wollten, Halbheit vorgeworfen. Er
hat gefunden, daß sich ihre sozialistischen Experimente nur
durch Halbheit und Inkonsequenz vom reinem Sozialis-
mus unterscheiden (S. 21). Er hat Samter verhöhnt,
weil er das städtische Gebäudeeigentum und sogar aus
fühlendem Herzen Landhäuser mit dem Grund und Bo-
den als Privateigentum zugestehen wollte (S. 22).
Er hat Flürscheim, der außer der Grundrente auch
den Zins bekämpfen wollte, des großen Meisters größe-
ren Jünger genannt (S. 382).
„Bes eitigen läßt s ich weder die Grund-
rente noch der Kapitalz ins." (S. 47.)
Wenn Flürschjeim Recht habe, daß der Kapitalzins
schwinden werde, so würde die Zwanggemeinschaft im
Besitz der steigenden Grundrente das Privatkapital er-
drücken. Dann hätten wir den reinen Sozialismus. Habe
George Recht, daß mit dem steigen der versstaatlichten
Grundrechte der Kapitalzins nicht verschwindet, sondern
gleichfalls steigt, so werde dem mobilem Kapital eine
jeden Widerstand erdrückende Allmacht gegeben (S. 50
und 51).
An unbewiesene Behauptungen dieser Art waren wei-
tere Auseinandersetzungen geknüpft, die sich durch einen
auffallenden Mangel an Höflichkeit auszeichneten. Er
hat „Frei Land“ eine traurige Zeitschrift (S. 26) genannt
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