besserer Zustände im Bau- und Wohnungwesen mit allen
Kräften zu unterstützen. Die Mitglieder der Deputation
und viele Bauhandwerker haben sich damals dem Bunde
angeschlossen.
z in der Versammlung gewählte Deputation, die
aus dem Obermeister Keller, den Schlossermeistern
Franke und Haase, dem Gelbgießermeister Legel, dem
Töpfermeister Brucks, Malermeister Bandke, Steinmetzmeister
Völker, Fabrikant Schellenberg, Maurermeister
Wilke, Tischlermeister Rohloff und mir bestand, hatte sich
zunächst mit allen beteiligten Innungen in Verbindung
gesetzt, um diese zu bewegen, sich unserer Eingabe anzuschließen.
Infolgedessen haben sich die Berliner Maler
Innung, die Gelb-, Kunst- und Metallgießer Innung, die
Tischler Innung, die Dachdecker und Schieferdecker Innung,
die Steinsetzer Innung, die Tapezierer-, die Klempner-,
die Steinmetz- und Fuhrwerk Innung sowie die
Jnnung der Bildhauer und Stuckatöre der Petition des
Bundes angesschlossen. Ebenso der deutsche Handwerkertag,
der im Februar 1892 in Berlin tagte und von 2000
Teilnehmern besucht war.
Der Empfang der Deputation durch den Staatssekretär
Dr. B o ss e hat am 29. Februar 1892 stattgefunden.
Ich habe dem Staatssekretär die Zustimmungerklärungen
der Innungen und des deutschen Handwerkertages
überreicht. Ferner die mir vom Generalkonsul Feigel
aus Neuyork übersandten Auszüge aus den amerikanischen
Schutzgesetzen, die später für die deutsche Gesetzgebung
in wichtigen Teilen vorbildlich gewesen sind. Jm
Namen der Deputation hat der Obermeister der Dachdecker
Innung A. E. H. K ell e r das Wort genommen,
um die Notlage der Bauhandwerker zu schildern. Der
Staatssekretär sagte, daß er aus Anlaß der Petition vielfache
Erkundigungen eingezogen habe. Er sei davon
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