sagt. Die Leitung des Bundesorgans ist dann bis auf
weiteres vom Rechtsanwalt Berg übernommen worden.
Es war vorauszusehen, daß die Erklärung Damasch-
kes bei dem Ansehen, das er schon damals genossen hat,
auf die Bewegung sehr nachteilig wirken mußte. Jch
konnte aber nicht nachgeben, weil das Blatt in den
letzten Fahren 3000 Mark Zuschuß gefordert hatte und bei
weiterem wöchentlichem erscheinen den Bund in Gefahr
gebracht hätte. J< habe nachher die Genugtuung ge-
habt, daß sowohl die von mir vorgeschlagene Heftform
wie das von mir eingeführte halbmonatliche erscheinen,
von Damaschke, als er mein Nachfolger geworden war, 25
Jahre lang beibehalten worden sind.
[)" hat es unmittelbar vor der Hauptversammlung
eine unliebsame überraschung gegeben. Fabrikbe-
sitzer Bleyberg hatte im Laufe des Jahres sein Amt als
Kassenführer niedergelegt und an seiner Stelle hatte Au-
gust Brucks die Kasse übernommen. Nun stellte es sich
heraus, daß der von ihm angegebene Kassenbestand in
Wirklichkeit nicht mehr zu unserer Verfügung stand, weil
darin die auf Seite 156 erwähnte Geldspende von 1200
Mark enthalten sein sollte, die Dr. Benedikt Friedländer
uns zur Verbreitung von Schriften von Henry George
übergeben hatte.
Dr. Arons erklärte in der Vorstandsitzung, die der
Hauptversammlung voranging, daß er diese Angelegen-
heit in der Versammlung öffentlich zur Sprache bringen
werde. Da das unter keinen Umständen geschehen durfte,
habe ich eine Liste aufgelegt, in die die anwesenden Bei-
träge zur Deckung der fehlenden Summe einzeichnen soll-
ten. Von den anwesenden Vorstandmitgliedern und
Freunden beteiligten sich dreizehn an der Sache und tru-
gen einen Beitrag zur Deckung des Fehlbetrages ein.
Als es sich ergab, daß zur vollständigen Deckung noch
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