fs): entscheidende Hauptversammlung hat am 26. September
1896 unter starker Beteiligung der Bundesmitglieder
stattgefunden. Ich habe die Versammlung
mit dem Antrage eröffnet, dem Vorstande für den Ausfall
der vorjährigen Hauptversammlung Entlastung erteilen
zu wollen. Der Antrag wurde angenommen.
Dann habe ich den Geschäftbericht über die Jahre 1894
bis 1896 erstattet und habe damit im Hinblick auf die
vorliegenden Anträge des Vorstandes einen Rechenschaftbericht
über die gesamte Tätigkeit des Bundes unter der
Leitung des bisherigen Vorstandes verbunden. Ich erinnerte
an unser vorgehen in der Wo hn un g fr ag e im
Jahr 1890, und an die zahlreichen Eingaben, in denen
wir den Stadtgemeinden die Gründung von Stadterweiterungfonds,
den Ankauf von brachliegenden und in Spekulantenhänden
befindlichen Außenterrains und die Verpachtung
des Bodens an gemeinnütige Genosssenschaften
vorgeschlagen hatten. Der Bund sei dann für die Heranziehung
der A d j az ent en zu den Kosten städtischer
Anlagen, die eine Werterhöhung der anliegenden Grundstücke
herbeiführen, eingetreten. Er habe sich mit der
Kommunalisierung der Ap o t h e k e n beschäftigt, und sei
für die Verstaatlichung der Wasserkräfte, für eine Erweiterung
des Enteignungrechtes, für bessere Bau or d -
nungen und gegen den Verkauf von fiskalischen
Grundstücken eingetreten. In den Kämpfen der Behörden
gegen das überwuchern der Mietkasernen in den
Vororten Berlins habe der Bund als einzige öffentliche
Vereinigung den Behörden zur Seite gestanden. Nach
dem Verhalten der Tagespresse habe es beinahe geschienen,
als ob Berlin nur noch von Häuser- und Terrainspekulanten,
oder von solchen, die es werden wollten, bewohnt
sei. Unsere Umfrage über den Umfang des Gemeindegrundbesitzes
habe wertvolle Einzelheiten und Fingerzeige
geliefert.
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