Volksbundes bezeichnet worden. Daneben hat die Schrift-
leitung im erstem Jahr noch vielfach andere Bestrebungen
unterstützt. Vor allem die von Dr. Friedrich Nau m a n n
im Oktober 1896 mit großen Hoffnungen gegründete N a -
tionalsoziale Parte i, die Liberalismus und So-
zialismus versöhnen und beide in den Dienst des
größeren Deutschlands stellen wollte.
Damaschke war Mitglied des Parteiausschusses der
nationalssozialen Organisation geworden und hat der
neuen Bewegung seine Kräfte gewidmet. Er hat in der
letzten Nummer des Blattes, die in Kiel erschienen ist, die
übertragung der Eigentumrechte an ihn angezeigt und
hat dabei erklärt, daß er als Mitglied des Parteiaus-
schusses seiner Partei nicht versprechen wolle, daß sein
Blatt parteilos sein solle. Seine Richtung werde natur-
gemäß die nationalsoziale sein. Er hoffe, daß auch seine
alten Freunde aus der Bodenreformbewegung und auf
dem Gebiete volksversständlicher Gessundheitpflege ihm
ihre Hilfe nicht versagen würden.
Die erste wieder in Berlin herausgegebene Nummer
des Blattes ist demgemäß von ihm mit einem Aufsatz:
„Die Nationalsozialen und die soziale Frage“ eröffnet
worden. Das Blatt hat im erstem Jahr auch viel Wahl-
sachen gebracht. Neben Berichten über die nationalsoziale
Partei sind auch Aufsätze über Schulangelegenheiten, re-
ligiöse Fragen, Wohlfahrtbestrebungen und sogar einige
über Spiritismus veröffentlicht worden, zu dem sich neben
unserem Bundesmitglied Professor Seiling auch Michael
Flürscheim bekannt hat.
In der ersten Zeit hat es zuweilen noch an Stoff ge-
fehlt. Bei solchen Gelegenheiten sind meine Römischen
Briefe und später auch mein Aufsatz: „Jm Lande des
Wasssereigentums“, aus Frei Land abgedruckt worden.
Das bekannte Lied vom Hemde von Thomas Hood hatte
aus ähnlichen Gründen in der übersezung von Ferdinand
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