Full text: Nationale Bodenreform

ILiterarische Wüncsche. 
A auf literarischem Gebiete sind Wünsche auszu- 
sprechen. Über die unverdiente Zurücksetzung, die 
Michael Flü r s< e im, der Gründer des Bundes deut- 
scher Bodenreformer erfahren hat, der bis in die letzte 
Zeit von der Bundesleitung unfreundlich behandelt wor- 
den ist, ist schon in früheren Abschnitten das nötige gesagt 
worden. Seine Werke haben auf die Bewegung im An- 
fang einen maßgebenden Einfluß ausgeübt und verdienen 
als Erzeugnisse eines scharfsinnigen Denkers eine größere 
Beachtung, als sie ihnen seit langer Zeit zuteil geworden 
ist. Jch habe das Unrecht, das ihm dadurch zugefügt wird, 
durch eine ausführliche Wiedergabe des Inhalts seiner 
Werke gut zu machen versucht und ich hoffe, daß seine 
Schriften in Zukunft wieder mehr beachtet werden. Auch 
die Schriften unseres amerikanischen Pioniers Henry 
Georg e, die im Auslande das unentbehrliche Rüstzeug 
jedes Bodenreformers bilden, werden trotz ihrer schönen 
Sprache bei uns nur selten erwähnt. Der Titel seines 
auf S. 57 von mir genannten Buches Protection or 
Freetrade, das kein großes Werk, sondern ein kleines 
Buch ist, wird sogar von Damaschke regelmäßig mit 
Schutz z o Il oder Freihandel unrichtig übersetzt.*) 
Noch bedauerlicher ist die gleichartige Behandlung der 
Werke Adolf Wag n er s. Er ist bis zu seinem Tode 
Ehrenmitglied des Bundes deutscher Bodenreformer ge- 
wesen und die Bodenreformer dürfen stolz sein, ihn zu 
den ihrigen gezählt zu haben. Seine Schriften werden 
aber mit Ausnahme einiger Reden, die er in Hauptver- 
sammlungen des Bundes gehalten hat, nie genannt. Jn 
Damaschkes zweibändiger Geschichte der Nationalökono- 
mie sucht man vergebens etwas über seine Werke. Dem 
eitlem Agitator Ferdinand Lassalle (richtiger Lasal), der 
Raten Y Da mas hte Uvlf Dr. Die Bodenresorm 11 Uusl S. 338. Geschichte d. 
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