im Gedächtnis aller fortleben, die das Glück gehabt haben,
an seinem wirken teilnehmen zu dürfen. Das Bild, des
großen Denkers, das dieses Buch schmückt, ist mir von
seiner Tochter Fräulein Hanna Wagner in Berlin
freundlichst überlassen worden, und ich unterlasse nicht,
ihr auch an dieser Stelle dafür zu danken.
HAcolph Samter.
Om Jahr 1877 hat Adolph S a mter, dessen auftreten
I im Verein für Sozialpolitik in Eisenach ich schon erwähnt
habe, sein Buch: „Gesellschaftliches und Privateigentum
als Grundlage der Sozialpolitik“ veröffentlicht,
worin er gleichfalls für die Überführung des Bodens
in Gesellschaftbesitz eingetreten ist. Das Buch von
Gossen ist ihm nicht bekannt gewesen. Er hat aber im
Vorwort auf F. A. Lange und andere Autoren hingewiesen,
die vor ihm die Aufhebung des privaten Grundeigentums
verlangt oder den Erörterungen darüber die
Wege geebnet haben. Für sich hat er nur beansprucht,
für die Aufhebung des Grundeigentums, aber ebenso
nachdrücklich für die Aufrechterhaltung des sonstigen Privateigentums
eingetreten zu sein.
Der Bankier Samter hat in Königsberg i. Pr. gelebt
und ist, wie Professor Adolph Wagner mir mitgeteilt hat,
ein unterrichteter Mann gewesen, mit dem er viel verkehrt
und mit dem er über die Grundeigentumfrage verhandelt
hat. Samter hat auch einige Gedanken des berühmten
Gelehrten in sein Buch aufgenommen und hat
auf dessen Hauptwerk mehrfach bezug genommen. Samter
hat sich gegen die Beseitigung des Privateigentums
ausgesprochen, weil das Wesen des Menschen Eigentum
erfordere (S. 40). Er hat aber wie Adolph Wagncr den
römischen Rechtsgrundsatz bekämpft, daß der Eigentümer
das Recht habe, sein Eigentum zu gebrauchen und zu miß-31