So11 Name und Wohnort der Fremdperson Haben
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‚Jan. 1 Saldo 2
Durch Vortrag des Saldos auf „neue Rechnung“ wird das
Konto wieder eröffnet. Wo bestimmte Entgeltleistungen bestimmte
Zweckleistungen ausgleichen sollen, kann man dies durch den betreffenden
Posten. beigesetzte Zeichen oder Buchstaben deutlich
machen; man erkennt an dem Fehlen der Zeichen die noch unbeglichenen
Posten. Ein Register, meist nach Namen, manchmal
nach Wohnorten, unter Umständen innerhalb des Wohnortes nach
Namen geordnet, dient zum Auffinden der Konten. Ein und dieselbe
Fremdperson kann mehrere Konten haben, wenn die Geschäfte mit
derselben aus Sachgründen getrennt geführt werden sollen; z. B.
Konto A, Konto B; gewöhnliches, Scheckkonto usw. Besorgen
zwei Firmen einander gegenseitig ihre Geschäfte, so können sie
darüber getrennte Konten führen, die dann mit mein (unser) Konto
und sein (ihr) Konto von einander unterschieden werden. Wo bei
einer Fremdperson mehrere Konten bestehen, muß in der Grundbuchung
das Konto benannt werden.
Die Konten, die wir als Geschäftskonten bezeichneten, zeigen
auf ihren beiden Seiten eine gewisse Einförmigkeit des Gegenstandes;
die Konten der Lieferer den Gegenstand „Sache“ im Haben,
die Konten der Abnehmer denselben Gegenstand im Soll; die er-Steren
Konten die Zahlungswerte im Soll, die anderen im Haben. Es
ist also möglich, durch Zusammenziehung aller dieser Konten gleichen
Sinnes den Gesamteinkauf und den Gesamtverkauf von
Sachen, soweit die Geschäfte über Konto gegangen sind, desgleichen
die Kontozahlungen festzustellen. Dazu müssen die Kontoseiten
„rein“ geführt werden, d. h. es darf kein anders gearteter Gegenstand
unterlaufen. Dies bietet einige Schwierigkeiten, indem Rückwaren,
Abzüge, Storni, zurückgegangene Verpackung usw. auf der
Seite der Zahlungswerte, zurückgegebene Zahlungswerte auf der
Seite der Handelswerte erscheinen können. Zur Erreichung des
genannten Zweckes muß das Konto dann „bereinigt“ werden, d. h.
die abzugsweise auf die andere Seite gehörigen Posten müssen gekennzeichnet
werden durch Häkchen oder noch besser durch nochmaliges
Auswerfen vor der Spalte, wodurch ausgedrückt wird, daß
die ausgeworfenen Beträge sich zu den Werten der Seite gegensätzlich
verhalten, also abzuziehen sind. Beispiel:
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