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der damit verbundenen Ersparnis des Hinweises auf die Grund-
buchung (Datum, Folio, Gegenkonto). Die Verteilung der Fremd-
konten im Grundbuch auf Spalten wollen wir außer Betracht lassen,
da sie das Bestehen nur ganz weniger Fremdkonten voraussetzt,
also für eine kaufmännische Buchhaltung nicht in Betracht kommt.
Man muß sich begnügen, die auf dem Grundbuch aufgebaute Fremd-
rechnung durch das erstere summarisch zu kontrollieren. Dagegen
läßt die geringere und dem Ermessen des Buchhaltungsträgers unter-
worfene Zahl der Eigenkonten ihre räumliche Angliederung an die
Grundbuchung zu. Die einfachste Form ist die Zerlegung in Zah-
lungswerte — also Geld, falls Wechsel nicht vorkommen — und
Handelswerte, denen besondere Doppelspalten angewiesen werden.
Beispiel:
Handelswerte Zahlungswerte
MOD er nT Ss H Ss H
A Sall, Bauarbeiten laut Rechnungskopier -
buch Fol... 2410|
B Haben, Steinmetzarbeit am Bau X. 3.675 |
C Soll, ä Konto für Maurerarbeit am Bau Y. | 4.000
D Haben, Bar zum Ausgleich seines Kontos 5.724
Aufwand an Kassa im Monat.... It. Aufwandsbuch | im im)
Privatkonto (Haushaltung) Soll ‚| 2.540
Barentnahme im Monat .... | i
| 2.410| 5.645| 8.510] 5.724
Grundbuch nach Methode I eines Architekten, der auf eine aus-
führlichere Eigenrechnung verzichten kann, weil ihm die der Gegen-
standsbuchhaltung angehörigen Baubücher, d. h. die Aufzeichnungen
der in die einzelnen Bauarbeiten übergegangenen Sach- und Ar-
beitswerte, wenn genau geführt, sagen, was er an den einzelnen Auf-
trägen verdient hat. Soll und Haben beziehen sich in beiden Spalten
auf die Fremdrechnung. Die Barposten sind in beide Spalten aus-
zuwerfen und bleiben bei der Eintragung in die Fremdrechnung un-
berücksichtigt.
Durch Hinzufügung weiterer Spalten kann man sowohl die
Handelswerte, wie die Zahlungswerte nach Konten zerlegen. Die
nächstliegende Teilung, Kassa, Wechsel, Haupthandelswerte (Waren,
Erzeugung, Betrieb), Aufwandswerte ergibt vier Doppelspalten. In-
dem die Grundbuchbeträge sich nun bereits über vier Spalten ver-
teilen, geht die für die Eintragung in die Fremdrechnung erforderliche
Übersichtlichkeit, die bei dem obigen Beispiel noch gewahrt war,
verloren, und dies macht es nötig, der Fremdrechnung eine beson-
dere Spalte zu widmen, also zur ursprünglichen Form des Grund-
buches zurückzukehren und sie durch Hinzufügung von Gegen-
standsspalten zu erweitern, welche die Posten nach ihrer Zugehörig-
keit zu den betreffenden Eigenkonten aufnehmen. Diese Spalten
haben nun mit der Fremdrechnung nichts zu tun; es sind Konten der
Eigenrechnung, die Bezeichnung Soll und Haben bezieht sich auf
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