VERLAG VON QUELLE & MEYER IN LEIPZIG
Geheimrat Professor Dr. E. BRANDENBURG
Die Reichsgründung
2. verbesserte Auflage. 2 Bände zusammen 917 Seiten.
In Halbleinenband M. 14.9
„Das Brandenburgsche Werk ist für alle guten Deutschen bestimmt, denen
es am Herzen liegt, ihr geeintes Vaterland richtig zu verstehen. Natür-
lich leuchtet die wissenschaftliche Arbeit immer durch. Schritt für Schritt
fühlt man die feste Hand des streng und rücksichtslos urteilen-
den Historikers, dem die Wahrheit das einzige Gesetz ist und der
sich um der Wahrheit willen auch nicht scheut, hie und da eine vielen
liebgewordene aber unhaltbare Vorstellung von Personen oder Dingen
zu beseitigen. Man suchte nach einer Führung durch den Überreichtum
des angesammelten geistigen Stoffes. Gerade die gedrängte und auf
das Wesentliche abgestellte Schreibweise hat uns, um ein Beispiel
herauszugreifen, den Verlauf der preußischen Union bis zu ihrem
Niederbruch in Olmütz so klar gemacht, wie wir es sonst nirgends er-
fuhren." Leipziger Tageblatt
Untersuchungen und Aktenstücke
zur Geschichte der Reichsgründung
738 Seiten. Gebunden M. 16.~
„Das ist auch der Gesamteindruck, den man beim Lesen von Branden-
burgs Werk hat, einem Werk, zu dessen Vollendung Verfasser, Verlag
und die deutsche Geschichtsforschung zu hb eg lückw ünsch en sind. Möge
es, zumal in der jetzigen Zeit, in der es um den Bestand des Reiches geht,
recht viel gelesen werden, damit erkannt werde, wie dornig der Pfad
war, den das deutsche Volk gehen mußte, bis ihm sein größter Staats-
mann die Einigung brachte, damit aber auch eingesehen werde, daß
dieses sein Werk erhalten bleiben muß mit allen seinen Eigenarten.“
Literarisches Zentralblatt
„Das Verdienst Brandenburgs in dem vorliegenden umfangreichen Buch,
dessen Brauchbarkeit durch ein ausgezeichnet gearbeitetes Register nur
noch gesteigert wird, besteht ebensosehr in dem Herbeischaffen des ver-
streuten und weitschichtigen Materials wie in der ruhigen und über-
legenen Detailkritik, die ihre Schlüsse und Folgerungen stets nur aus
umfassender Kenntnis und Beherrschung des Stoffes zieht.“
Sächsische Staatszeitung