VERLAG VON Q UELLE & MEYER IN LEIPZIG
Männer und Zeiten
Essans zur neueren Geschichte
Von Geheimrat Professor Dr. ERICH MARCKS
16.0-19. Tausend. Zwei Bände. Insgesamt 879 Seiten.
In Halbleinenband M. 16.09. In Halbfranzband M. 20.9
„Der erste Eindruck, den man beim Durchblättern dieser vornehm aus-
gestatteten Bücher empfängt, ist der einer ungeheueren Vielseitig-
keit. Da finden wir unter den dargestellten Persönlichkeiten Philipp !].
und Albrecht von Roon, Gaspard von Colignn und Wilhelm I., den
jüngeren Pitt und Heinrich von Treitschke, Theodor Mommsen und vor
allem in zahlreichen Ausssätzen Otto von Bismarck; da erscheinen vor
unseren Augen das Königtum der großen Hohenzollern und das Jahr 1848,
die Universität Heidelberg und das geschichtlich gewordene England, das
Zeitalter der Religionskriege und das deutsch-öskerreichische Bündnis; da
steht die streng-wissenschaftliche Studie über die Ermordung Franz von
Guises neben dem entzückenden Feuilleton, das uns an die Stätten der
Hugenottenkriege führt; da erhebt sich das erzene Bild des welthisto-
rischen Bismarck unmittelbar neben dem von allem Reiz persönlicher Erinne-
rung belebten, gewaltigen und doch freundlichen Porträt des Gutsherrn
von Friedrichsruh, da erklingt neben der ruhigen historischen Würdigung
des Reichsgründers die erschütternde Klage über den Tod des größten
Deutschen. Persönliches. steht neben Sachlichem, aber auch das Persönliche
führt zur Sache, und im Sachlichen spürt man die reiche, lebenatmende
Natur einer starken Persönlichkeit. Man möchte meinen, die
Ernte eines ganzen Lebens sei in diesen beiden Bänden eingebracht."
Südd. Monatshefte
Weltpolitik
vor, in und nach dem Kriege
Von Gouverneur Dr. H. SCHNER.
470 Seiten. In Halbleinenband M. 9.9
„In seinem neuen Buche zeigt der Verfasser, dessen Name unlöslich mit
der Geschichte der deutschen Kolonien verküpft ist, sich als Politiker, als
ein Mann, der die Zusammenhänge der politischen Geschichte und des
politischen Geschehens klar erkannt hat und seine Ansichten rückhaltlos
offenbart. Schnee ist aber kein einreißender Kritiker. Er will auch auf-
bauen und neue Wege in die Zukunft weisen. Hier finden sich Richtweise
und Fingerzeige, die der weitestgehenden Beachtung wert erscheinen."
Berliner Tageblatt