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Protessor Dr. W. SCHÜSSLER
Bismarck
186 Seiten. In Leinenband M. 6.
„Nicht eine neue Bismarckbiographie schlechthin, sondern gewissermaßen
ein neues Bild, gezeichnet auf den dunklen Hintergrund unserer Zeit
des Zusammenbruchs und der ersten tastenden Wiederaufbauversuche.
Schüßlers Darstellung steht weniger im unmittelbaren Bann des Bismarckschen
Werkes, dafür tritt um so gewaltiger die schöpferische Persönlichkeit
selbst hervor. Das ist das Eindrucksvolle dieses Buches: die Gestalt
des Reichsgründers wächst mit der Entfernung, in die er uns durch Krieg
und Zusammenbruch gerückt ist.“ Politische Wochenschrift.
Bismarcks Sturz
3. verbesserte Auflage. 332 Seiten. Gebunden M. 7.+
„Das Bedürfnis Hach einer zusammenfassenden Verwertung und kritischen
Sichtung des reichen Materials drängte sich auf. Dieser Aufgabe hat
sich Schüßler unterzogen, indem er gleichzeitig aus dem Wiener Archiv
noch neue wichtige Ergänzungen beisteuerte und eine in hohem Maße
anzuerkennende Leistung lieferte. Jeder wird zugeben, daß hier
eine sachlich und fesselnd geschriebene Untersuchung vorliegt, die offenkundig
nach allseitig gerechtem Abwägen bestrebt ist und dadurch wesentlich
zur Klärung und Förderung des Problems beiträgt." dDeutsche Revue.
Österreich
und das deutsche Schicksal
223 Seiten. In Leinenband M. 5.60
„Schüßler hat ein vorzügliches und gerade deswegen erschütterndes
Buch herausgegeben. Mit staunenswerter Aufgeschlossenheit und Vorurteilslosigkeit
wird das bunte Gewirr der ehemaligen Habsburger-Monarchie
belichtet und ihr letzter großer Kampf und Krampf nachgezeichnet:
in starken, einprägsamen, aber sparsamen, knappen Linien.
Mit unerbittlicher logischer Strenge ein ungeheures Schicksal, spannend
wie ein Roman, und voll psnchologischer Meisterschaft. In prächtiger
Anschaulichkeit treten die beiden Haupthelden einander gegenüber:
Erzherzog Franz Ferdinand und Graf Stefan Tisza.“ Vossische Zeitung.