Full text: Wissenschaftliches Arbeiten

Drucklegung und Korrektur 
Fünfundzwanzigstes Kapitel 
Drucklegung und Korrektur 
92. Format, Papier und Satz. Für die Druck- 
legung des Manuskriptes müssen Autor und Verleger, wie 
bereits erwähnt, zunächst die dem Buche zu gebende Aus- 
stattung vereinbaren. Es gehört dazu vor allem die Be- 
stimmung von Format, Papier und Satz. 
1. Im allgemeinen ist zuerst an die praktische Regel 
zu erinnern, die schon früher (S. 301) kurz erwähnt wurde, 
daß der Autor sich die Entscheidung über die verschiede- 
nen Punkte der Ausstattung seines Werkes am leichtesten 
machen wird, wenn er, unter Berücksichtigung des fach- 
männischen Rates seines Verlegers, ein Druckwerk zum 
Muster nimmt, das seinen Wünschen und Anforderungen 
am besten entspricht. 
9. Die Bezeichnung des Formates wird eigentlich nur 
durch die Zahl der Druckseiten bestimmt, die auf einen 
Bogen gehen. Es heißt Folio, wenn ein Bogen 4 Seiten 
umfaßt; Quart bei 8, Oktav bei 16, Duodez bei 24, 
Sedez bei 32 Seiten. Häufig denkt man aber bei diesen 
Formatbezeichnungen mehr an die herkömmliche Größe 
eines solchen Buches als. an die Zahl der Druckseiten eines 
Bogens. In größeren Bibliotheksbetrieben ist dann diese 
Größe aus praktischen Rücksichten auch genau nach Zenti- 
metern bestimmt worden. Doch bleibt eine derartige Bestim- 
mung naturgemäß nur eine konventionelle und willkürliche. 
- Für  wissenschaftliche Veröffentlichungen kommt am 
meisten das Oktavformat in seinen verschiedenen Abstu- 
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