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also durch generalisierende, auf das Allgemeine gehende Ab-
straktion aus der Erfahrung gewonnene Begriffe handeln muß,
da für die Idealtypen stationäre und fortschreitende Wirtschaft
sine neue Namengebung unzweckmäßig seil), und daß zweitens
antweder zwei Abstraktionsgrade aus demselben Erkenntnis-
bjekt vorliegen müssen, oder der eine Begriff dem Erkenntnis-
öbjekt selbst entspricht, der andere aber eine aus methodischen
Gründen vorgenommene Abstraktion ist. Sonst können sich
beide Begriffe nicht ergänzen; es würde sich um zwei Wissen-
schaften handeln, von denen ‘jede ihre besonderen Probleme
und besondere Methode hat, so daß es ausgeschlossen sein würde,
eine Beziehung zwischen diesen Problemen herzustellen?) Wie
recht Streller mit seinen Ausführungen hat, wird sich im
Laufe unserer Untersuchungen über den prinzipiellen materiellen
Begriffsinhalt von Statik und Dynamik bei Cassel und Schum-
peter, zu denen wir jetzt übergehen, deutlich zeigen. .
Statik und Dynamik sind für Schumpeter zwei gegen-
sätzliche theoretische Apparate, zu deren Anwendung er durch
das gegensätzliche Verhalten zweier Wirtschaftstypen, Wirt
schlechtweg und Unternehmer, wovon letzterer infolge der
Motive, die zu seinem Verhalten führen, nicht in das Schema
einer Gleichgewichtstendenz gepreßt werden kann, veranlaßt
wird. Diesen beiden Typen der Wirklichkeit entsprechen zwei
reale Vorgänge, „Ablauf oder Gleichgewichtstendenz einerseits
— Veränderung der Bahn des Ablaufes oder spontane Änderung
der Daten des Wirtschaftens durch die Wirtschaft selbst anderer-
zeits‘“3).
Man erkennt, bei Schumpeter liegen zwei Erkenntnis-
objekte vor, die aus zwei gegensätzlichen Tatsachengruppen,
aus zwei verschiedenen Zuständen des Erfahrungsobjektes, ver-
ursacht durch zwei verschiedene Gruppen von Wirtschafts-
subjekten, durch Abstraktion gewonnen sind!), Ob es sich
um generelle oder individuelle Erkenntnisobjekte handelt,
darüber werden wir uns später äußern.
‘) Streller, Statik und Dynamik, S. 26/30. ?) ebda., S. 30/31.
’) Schumpeter, Entwicklung, S, 120/22,
‘) Vgl. Streller, Statik und Dynamik, S. 8, 83/89.