Metadata: Bilanztechnik und Bilanzkritik

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Gründungsbilanzeu. 
Der Abschluß der Hauptbuchkonten des verstorbenen Ge 
schäftsinhabers erfolgt durch Liquidationsausgangsbilanz- bzw. 
Gewinn- und Verlust-Konto in der üblichen Weise. Bei der 
Liquidation der Firma ergaben sich insofern Schwierigkeiten, 
als nur ein Teil des Gesamtvermögens von der Familiengesell 
schaft übernommen, der andere, in der Hauptsache aus Grund 
stücken, Beteiligungen, Wertpapieren, Aktivhypotheken und 
darauf lastenden Passivhypotheken bestehende Teil den Be 
stimmungen des Testaments entsprechend zur Verteilung kom 
men soll. Es müssen somit zwei Vermögensverwaltungen auch 
buchtechnisch in Erscheinung treten: 
a) Die G. m. b. H, übernimmt: Aktiva in Höhe von M 404 588,70 
Schulden in Höhe von ... ,, 173 460,30 
einen Kapitalanteil von . . . M 231 128,40 
b) Die Nachlaßverwaltung übernimmt; Aktiva im Betrage 
von M 359 519,40 
Schulden im Betrage 
von „ 71 024,— 
Kapital ' M 288 495,40 
Mit der kontenmäßigen Verteilung der Aktiva und der 
Passiva in der ausgeführten Art ist die Liquidation der Einzel 
firma beendet. Drei Kontenbeispiele mögen die Verrechnung 
veranschaulichen; 
Immobilien Debitoren 
1. Bilanz 184 000 
2. Liquid. 184 000 
501 670 
200 000 
3. Liquid. 
4. Nachlaß- 
Liq.-Bil. 
.300 000 
Bilanz 184 000 
verwalt.184000 
Verlust . 
. 1 670 
Liq.-Bilanz 
G. m. b. 
300 000 
H, 
300 000 
Kapital 
G. m. b. H. 
Liquid.- 
231 128,40 
Bilanz 
Nachlaß- 
519 623,80 
vervval- 
tung 288 495,40 
■ 
Das Kapital der neuen G. m. b. H. beträgt auf Grund der 
Liquidation weniger als 270 000 M.; die Resteinzahlung wird
	        
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