Full text: Die deutsche Wirtschaft

2 Inhaltsübersicht, 
Seite 
5, Industrie und Finanz. 
Von Leopold Merzbach, Frankfurt a. M., 
Zustrom von Kollektivkapital in die Wirtschaft ermöglicht erst deren Wachs- 
tum. Ohne Bankgewerbe mit Kapitalbereitstellung wäre der industrielle 
Aufschwung Deutschlands nicht möglich gewesen, Besonders Aktiengesell- 
schaften großen Stils. Vorteile der Aktienform und Mißstände, Konftlikt- 
stoffe. Konzerne und Konzernbanken. Inflationszeit, Reichsbankpolitik,. — 
Durch Stabilisierung neue schwere Aufgaben, Kapitalzuführung nötig. 
Wiedergewinnung des Auslandes . . . „72 
6. Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Handels, 
Von Otto Keinath, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Zentral- 
verbandes des Deutschen Großhandels, M. d.R., Berlin, 
1. Die Entwicklung des Handels (geschichtlich). Hauptimpuls in der Ver- 
mittlung fremder, ausländischer Güter. Neben Import- und Exporthandel 
entsteht Binnengroßhandel. — 2, Übersee- und Außenhandel. Absonde- 
rung des Transportgewerbes vom Handel, Spezialisierung. Deutschland 
als Transithandelsland. Große Stapelplätze. — 3, Importhandel: Aus- 
schaltungstendenzen. — Exporthandel: Engrossortimente, Sammelexport, 
Kommissionshandel . - ‚ 865 
7. Das Handwerk im Rahmen der Volkswirtschalt, 
Von Dr. Wienbeck, Syndikus der Handwerkskammer Hannover, M. d. R, 
1. Begriff, Merkmal der Selbständigkeit. — 2. Zahl und Arten des Hand- 
werks. — 3. Organisation: Zwangsinnungen, Erziehung des Nachwuchses, 
Reichshandwerksordnung. — 4, Umfang der Produktion, Regiebetriebe der 
Behörden. Kommunalisierung und Sozialisierung . . . . „‚ 108 
8, Reichsverfassung und Wirtschaft, 
Von Prof. Dr. H. Göppert, Professor an der Universität Bonn, Wirk- 
licher Geheimer Rat. 
Geschichtliche Entwicklung eines einheitlichen deutschen Wirtschafts- 
körpers: Zollverein, Bismarck, Weimar, — Weimarer „Grundrechte; 
„Das Wirtschaftsleben”: 1. „Gewährleistung‘ 88 159, 163, — 2. „Pflichten“ 
SS 153, 163. — 3, „Fortbildung des Arbeitsrechts‘ S$8 155, 157, 161 ff. — 
4. Grundsätzliche Stellung der Verfassung zur Ordnung der Wirtschaft: 
Privateigentum, Freiheit von Handel und Verkehr usw. . . . ., + + 116 
9, Wirtschaft und Reparationspolitik, 
Von Dr, phil, J. W. Reichert, Hauptgeschäftsführer des Vereins 
deutscher Eisen- und Stahlindustrieller, M, d. R., Berlin. 
Erfüllungspolitik und. gegenteilige Urteile, — Cannes, Genua, — Poincares 
Politik und Folgen. — Ruhreinfall, Vorschläge der deutschen Regierung, — 
Angebot von Sondergarantien durch den Reichsverband der deutschen In- 
dustrie. — Inflation und Stabilisierung. — Londoner Konferenz, Ruhr- 
räumung, — Industriebelastung. — Forderung der Revision des Londoner 
Paktes, Stabilisierung der ganzen Volkswirtschaft . . . A. 35 
10, Wirtschaftliches Organisationswesen. 
Von Dr. Tschierschky, Reichswirtschaftsgerichtsrat, Berlin, 
Zwei Entwicklungstendenzen der industriellen Unternehmerorganisation: 
kapitalistisch (Trust), genossenschaftlich (Kartell). Entwicklung in der 
Vorkriegszeit; Grenzen der Kartellierung, — Im Kriege Durchhalten ohne 
diese Grundlage vorhandener Kartelle nicht möglich. Gegenströmung 
kartellfeindlicher Industrieführer: Grundlagen des Wiederaufbaus nur in 
weitgehender Umstellung der Wirtschaft, — Staatlicher Kampf gegen Aus- 
wüchse, Kartellgesetz. Kartelle in vertiefter Form eine Notwendigkeit , . 148 
.. 
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