thumbs : Währung und Handel

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,w  Innterasiatkchen  Ländern  der  Fall.  Während  der  englische
Arbeiter  seine  Wochenlöhne  in  Sovereings  und  in  ansgiebigen
Brncbtheilen  desselben  befahlt  erhält,  lassen  .sich  die  Lcd.ne
indischer  und  chinesischer  Arbeiter  in  Goldstncken  schwer
berechnen  und  bezahlen.  Derselbe  Unterschied  besteht  für
die  Preise  der  gangbarsten  Lebensmittel.  Die  Münzen,  die
das  Volk  der  asiati.schen  Reiche  zu  Markte  bringt,  können
keine  Goldmünzen  sein,  denn  dort  würde  eine  solche  nicht  das
Ansgabe-Uiulget  weniger  Tage,  wie  es  doch  in  allen  civilisirteii
  Staaten  Fnropa's  der  Fall  ist,  reprasentiren,  sondem  (in
gan/ps  Vermögen.
In  Europa  ist  aller  Orten  vom  reinen  Silbergelde  abgegaiigen
  worden,  sei  es  durch  den  Uebcrgang  zur  Goldwiibriing,
sei  es  durch  die  Znlassniig  fremder  Gnldimmzeii,  sei  s‘s
durch'  Papiergeldwirthscbaft,  sei  es  endlich  durch  die  Doppelwälirnng.
  '  ...
Es  wäre  nunmehr  noch  zu  nntersnelien,  oh  dieSilherwahimiig
nieht  etwa  doch  der  Goldwäbning  gegenüber  den  Vorzug  grosserer ­
  Stabilität  beaiisprneben  könnte.  Wird  doch  behauptet,  dass
die  derzeit  so  enoriiieii  PreisHuctiiatioiieii  in  der  Wertlirelation
der  beiden  Edelmetalle  hauptsächlich  auf  die  so  sehr  ge.steigerte
Giddnacbfrage  znrückziifiiliren  sei,  mit  anderen  Worten,  dass
eeirenwärtig  nicht  das  Silber  im  Preise  sinke,  sondern  iiiiigekehrt
  das  Gold  es  sei,  welches  im  l’reise  steige  Es  wird
ferner  darauf  liiiigewiesen,  dass  im  liistori.schen  Verlauf.'  die
man  die  (Johlproduction  in  den  dreieinlmll)  dahrhundeiien
von  ir,()0  bis  1848  auf  nicht  ganz  18  Millionen  (iulden,  von
1848  hi.s  1875  aber  auf  annähernd  250  Millionen  Gulden  im
Jahresdurchschnitte,  während  die  Silberproduction  von  88  Mdlionen
  dulden  im  Mittel  der  dreieinhalb  Jahrhunderte  bis  1848
blos  auf  120  Millionen  dulden  im  Büttel  der  letzten  28  Jahre
stiecr.  Während  also  beim  dolde  eine  Zunahme  der  Production
umliahezu  das  Ufache  zu  berechnen  ist,  stieg  die  Silberproduction
  um  wenig  mehr  als  das  Dreifache.  Daraus  geht  nun
allerdings  unwiderleglich  hervor,  dass  die  (4oldproduction  im  weitaus ­
  stärkeren  Masse  zugenommen  hat,  als  die  Silbergewinnung.
            
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