Besitzfsormen in der Forstwirtschaft. §1
vertikalen Kombinationen beruht, und propagiert deshalb in verschiedenen Industrie-
zweigen (Montan-, Petroleum-, Auto-Industrie) den Gedanken horizontaler Zu-
[ammenschlüssez).
Unternehmungs- oder Besitzfsormen in der Forstwirtschaft.
Die Verteilung und das Stärkeverhältnis der Besitz- oder Unternehmungsformen in
der deutschen Forstwirtschaft nach dem Stande des Jahres 1913 ergibt sich aus folgender
Übersicht auf Seite 82 und 83.
Im Jahre 1913 fielen von der gesamten Waldfläche des Deutschen Reiches auf:
Nronforste:: . tm t « . 9gs 941 ha oder 1,99 %)
Staatsforse . . „ 7 . .. .: te 729 ha oder 32,54 °%/0
Staatsanteilforste . . . .. 29 482 ha oder 0,21 %o
Zusammen 4 938 152 ha oder 34,74 %o
Bemeindeforste . . . . 2 288 757 ha oder 16,10 °/0
Stiftungsforkten.. 230 546 ha oder 1,62 %
Genossenforste E LM! ; oder 2,04 "lo
Zusammen 2 809 111 ha oder 19,76 %o
Fideiktommißforste . .... .. 1 683 481 ha oder 11,83 °/%
Andere Privatforste . Er (790 428 ha oder 33,67 °/0
Privatforste 6 473 909 ha oder 45,50 %o
Im ganzen 14 221 172 ha od. 100,00 %%%
Staatsforsten und freie Privatforsten zusammen machten also rund
66,2 0/9 oder ?/; der gesamten Forstfläche aus. Das dritte Drittel entfiel:
zu "/. auf die Gemeindeforsten,
zu 1/2 auf die Fideikommißforsten und
zu !/e auf die Kron-, Staatsanteil-, Stiftungs- und Genossenforsten.
Von den größeren Ländern des Deutschen Reiches waren an den Kron-,
Staats- und Staatsanteilforssten beteiligt:
Saichsen . .. mit 47,1 %o ihrer Gessamtwaldfläche
Bayern . . . mit 34,0 °/o ihrer Gesamtwaldfläche
Preusn . . mit 33,5 °so ihrer Gesamtwaldfläche
Württemberg § mit 32,2 °so ihrer Gesamtwaldfläche
Hefen . . mit 31,1 %o ihrer Gesamtwaldfläche
Baden. . ... mit 18,1 /s ihrer Gesamtwaldfläche
an den Gemeindeforsten:
Baden . . . mit 43,7 °/o ihrer Gesamtwaldfläche
Hesssa . ... mit 36,0 °/o ihrer Gesamtwaldfläche
Württemberg . mit 30,6 °/o ihrer Gesamtwaldfläche
Preußen . . mit 13,2 %% ihrer Gesamtwaldfläche
Bayern . . . mit 12,6 /o ihrer Gesamtwaldfläche
Sachsen . . mit 6,4 %o ihrer Gesamtwaldfläche
') Val. „Frkf. Ztg.“, Nr. 426, vom 1. Juni 1925.
Weber, Forstwirtschaftspglitir.