Weltanschauung.
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Bewußtseins aber umschließt Gott, sie untereinander ver—
knüpfend, in unendlicher Fülle die niedrigeren Bewußtseins—
einheiten: die Gestirne, deren jedem wie eine Sinnenwelt so
eine über dieser emporsteigende Bewußtseinseinheit eignet, dann
die Organismen auf diesen Gestirnen, auf unserer Erde vom
Menschen herab bis zu der für uns noch wahrnehmbaren
Pflanzenseele. Die niedrigeren Bewußtseinseinheiten aber sind
sich ihres Inbegriffenseins in die höheren und höchsten nicht
unmittelbar bewußt. Wohl aber geht die menschliche Bewußt—
seinseinheit nach dem Tode dereinst als ein neues Entwicklungs—
moment in ein weiteres und höheres Leben ein und gewinnt
daran Anteil. So werden wir wiedergeboren werden in einem
neuen Leibe, unter freieren Schranken der Wirklichkeit, in
innigerem und höherem Verkehr mit über uns stehenden Geistern.
Was Fechners Denken kennzeichnet, das ist die stärkere
Berücksichtigung des von den früheren Systemen in Be—
wegungsformen aufgelösten Realgrundes: mehr als diese
sucht er vorstellbar und anschaulich zu machen, wie Geist und
Natur, Realgrund und Idealgrund des Seins zusammengehen
können, ohne daß der eine den anderen überwiege und im
Grunde verdränge. Dabei ist klar, daß ihn die Auffassung
der psychischen Aktualität als eines der physischen Bewegung
nicht allzufern stehenden Vorganges dazu befähigt hat. Und
das ist denn überhaupt der Grundzug der Entwicklung seit
dem 16. Jahrhundert: je mehr die unteren seelischen Vorgänge
erkannt werden, um so mehr verengt sich der grundsätzliche
Abstand zwischen Natur und Geist, um so mehr wird der
Monismus, bisher zunächst Forderung, anscheinend Thatsache.
Wohin die Richtung in dieser Hinsicht geht, das mag an
den Gedanken von Feldeggs illustriert werden, der in mancher
Hinsicht wohl als ein Vertreter jüngsten metaphysischen Denkens
genannt werden kann („Philosophie des Gefühls“, 1900).
Feldegg will die Verbindung von Materie und Bewußtsein,
die man bisher nur immer rein logisch, in abstracto vollzogen
habe, rein konkret und thatsächlich herstellen. Die Materie
habe sich der naturwissenschaftlichen Forschung jetzt als kraft—
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