vorwärts getan, die bei allen bestehenden Buchhaltungssystemen
und -methoden ohne weiteres eingeschoben werden kann. Die Ein-
führung der Kartei beseitigte aber noch lange nicht alle die Un-
annehmlichkeiten der bisherigen Buchungsverfahren, die erst häufig
nach Wochen und Monaten die Buchungsergebnisse aufweisen, die
eigentlich mit den täglichen Geschäftsvorgängen gleichlaufend vor-
handen sein sollten,
Alle die Nachteile der früheren Systeme und Methoden wer-
den durch die Durchschreibebuchhaltungen, die eine grundlegende
Reform der Buchhaltung bedeuten, vollständig ausgeschaltet, Sehr
bekannt und eingeführt ist neben verschiedenen anderen guten das
N.O.G.-Durchschreibeverfahren der Neuen Organisations-Gesell-
schaft,
Dieses Buchungsverfahren eignet sich nach dem Urteil fach-
männischer Revisoren und Sachverständiger besonders zur Anwen-
dung in Genossenschaften. Es wurden damit, so auch bei der Maler-
Einkaufsgenossenschaft Mannheim e. G. m. b. H., gute Erfahrungen
gemacht und beste Erfolge erzielt.
Im nachfolgenden sei einiges Wissenswerte über die Einrich-
tung und die Handhabung des N.O.G.-Systems mitgeteilt:
Die N.O.G.-Durchschreibebuchführung stellt eine Verschmel-
zung der Kartei mit gebundenen Büchern dar, Die Kartei wird
durch ein besonderes Verfahren auch auf die Sachkonten ausgedehnt.
Als grundlegende Arbeitsvereinfachung wird das Durchschreibever-
fahren benützt, bei welchem mit der Grundbuchung in eines der
nachbezeichneten Kontenbücher gleichzeitig die Übertragung auf die
Personen- bzw, auf die Sachkonten erfolgt, Die hier in Frage kom-
menden Bücher unterscheiden sich von den gewöhnlichen Buchhal-
tungsbüchern nur in der Stellung der Kontenspalten für Sach- und
Personenkonten, die aus technischen Gründen nebeneinander ange-
ordnet sind, sowie durch den Vordruck der Saldenkontrolle, Außer-
dem bieten die Zahlungsspalten durch Schraffur einen besonderen
Schutz gegen Verschleierungen und Änderungen.
Die linke Seite der Grundbücher dient für die Aufnahme der
Kontennamen oder Kontenbezeichnungen und für die Saldenkon-
trolle, Zwischen den Vordrucken auf den Kontenseiten und auf den
Karteikarten besteht genaue Übereinstimmung, da dies eine selbst-
verständliche Vorbedingung für das Durchschreibeverfahren ist, Für
mittlere und größere Betriebe kommen als Grundbücher in
Frage: Das Rechnungseingangs- und Rechnungsausgangsbuch, das
Kassa-, Bank- und Postscheckbuch, sowie für die keines dieser Bü-
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