Farbe wird bei Austritt aus der Düse c durch die sie umbrausende
Preßluft zerstäubt, um dann in einem Streuungskegel, wie Abb. 6
zeigt, das Freie zu suchen, Der Nippel a wird mittels Schlauch an
eine Preßluftleitung angeschlossen. In kleineren Betrieben wird man
allerdings keine Preßluft vorfinden, und würde sich die Anschaffung
eines Kompressors zu teuer stellen. Um aber auch hier das Spritz-
verfahren mit Erfolg anwenden zu können, benützt man als Preßluft
den Druck einer Kohlensäureflasche, welche man ja zu geringem
Preis in Stahlflaschen bezieht. Zur Erzielung eines gleichmäßigen
Druckes bringt man einen Druckregler (Reduzierventil) in Verbin-
dung mit der Kohlensäureflasche, Gerade für Kleinbetriebe und
Handwerksmeister, die wohl oft den Spritzapparat gebrauchen, bei
denen sich aber die Anschaffung eines stationären Kompressors,
sowie die dauernde Ausgabe für Kohlensäure nicht lohnt, gibt es
auch von Hand betriebene billige Luftpumpen, mit denen sich gut
der zur Anwendung kommende Druck erzeugen läßt, Die Abb. 7
zeigt eine solche Luftpumpe mit Kessel, die allerdings nur für
feinere Arbeiten verwendet werden kann. Hingegen
ist die in Abb, 8 gezeigte Anlage schon so ausgebaut,
daß sie für fast alle, das Spritzverfahren betreffende
Arbeiten in Frage kommt,
aA
Ahl
Abb. 7
Mittels der Zwillingspumpe kann man im Kessel einen Druck
von 4 Atmosphären aufspeichern und diesen durch dauerndes Pumpen
konstant halten, oder aber man baut einen zweiten Kessel an und
arbeitet mit einem konstanten reduzierten Druck, den man dem
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