einem ganz einfachen Brett besteht, eine zweite Brechung, wie
Winkel B zeigt und wird direkt dem Abzug zugeführt. Wird man
sich entschließen, einen besonderen Raum zum Spritzen zu schaffen,
in dem die Spritzkabine steht, so achte man auf folgendes: Daß der
Spritzraum genügend groß gewählt wird im Verhältnis zum Ex-
haustor, da sonst eine gewisse Luftleere im Raum entstehen kann, die
infolge des um ihn herrschenden höheren Luftdrucks den Staub
durch alle nur denkbaren Fugen drückt. Hat man nur einen kleinen
Raum zur Verfügung, so muß man dem Exhaustor entsprechend viel
Frischluft zuführen. Bei Aufstellung eines Ofens im Spritzraum denke
man daran, die Feuerung außerhalb des Raumes zu legen und die
durch den Raum gehenden Heizrohre gut zu dichten. Hat man Ar-
beiten auszuführen, bei denen keine Absaugung möglich ist, z. B. bei
Yhziastrichter
pritzdüse
4 hogelenkter Wirkel 3}
5 KNavwehr
SEinfollwinkel
Abb. 14 nn '
. Oehborer Tisch
Stubenwänden-spritzen, so schützt man den Ausführenden durch einen
Respirator, wie ihn die Abb. 15 zeigt,
Da sich die Anwendung des Preßluftzerstäubers auch auf dick-
flüssige Lacke erstreckt, ist es wohl sehr gut verständlich, daß auch
Spachtelmassen mittels dieses Apparates aufgetragen werden. Hier-
bei macht sich der Vorteil bemerkbar, daß man einen großen Teil
der sonst so üblen Schleifarbeit spart, da sich durch das Auftragen
des Spachtels mittels Preßluftzerstäubers eine -fast glatte Fläche bil-
det, ohne irgendwelche Absätze, wie dies sonst so leicht beim Ar-
beiten mit dem Spachtelholz möglich ist, Die so gespachtelten
Flächen bieten ferner den Vorteil, daß sie schnell trocknen, da es
möglich ist, die Spachtelmasse ganz dünn aufzutragen. Bei Auftragen
von Spachtelmasse erweist es sich als notwendig, eine große Düsen-
öffnung zu verwenden,
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