Full text: Rationelle Betriebsführung im Malerhandwerk

lige Düsenöffnung, Die rechte Skala gibt uns den Farbenverbrauch 
an, welchen man wie folgt ermittelt: 
Man wiegt die Pistole mitsamt dem Lackbehälter ab, bevor man 
eine bestimmte Fläche (1 qm) bespritzt und stellt nach dem Spritzen 
die Differenz fest, hat ‚somit den Gesamtverbrauch an Lack inkl. 
Lackverlust, welcher kaum ins Gewicht fallen dürfte. Auf der Ta- 
belle befindet sich linksseitig noch eine zweite Skala, welche sich 
auf den Luftverbrauch der verschiedenen Düsenöffnungen bezieht, 
Durch diese ist es möglich, die Düsenstundenkosten schnell 
zu überschlagen, Die aufgestellten Kurven gelten jedoch nur für 
eine bestimmte Atm,-Höhe beim Spritzen und sind jeweils bei ver- 
schiedenen Drücken gleiche Kurven wie angegeben aufzustellen. Bei 
Verzweigter Fabrikation ist es ferner angebracht, sich für die Lackie- 
rerei Normzeiten aufzuzeichnen, die nach Abb, Nr. 33 (s. S.84) zu 
unterteilen wären, Das Schema stellt die Unterteilung der Lackie- 
terei dar in voll- und halbautomatische, In diesen beiden Abteilungen 
unterteilt man die Normalzeit in: 
a) Glatte ebene Flächen, 
b) Zeiten für Flächen mit besonderen Erhöhungen usw., 
c) Zeit für Grundieren, 
d) Zeit für Spachteln, 
e) Zeit für Schleifen von Hand (Durchschnittzeiten ermittelt 
durch Zeitstudien), 
f) Zeit für Schleifen mit Maschine (Biax Rutscher), 
g) Zeit für Grundieren (Voranstrich), 
h) Zeit für Lackieren (Fertiganstrich). 
Für die Normzeit ist die jeweilige Lackkonsistenz zu berücksich- 
tigen. Wir kämen nun zur Ermittlung der Akkordzeit, welche nach 
“Ngeführtem Schema Abb. Nr. 34 (s, S. 85) zu zerlegen wäre. Die Ge- 
S$amizeit jeder Fertigung unterteilt sich in: 
a) Einrichtezeit, 
b) Stückzeit. 
Die Einrichtezeit unterteilt sich in: 
eigentliche Einrichtezeit und Verlustzeit, 
Die Stückzeit unterteilt sich in: 
Hauptzeit (Maschinenzeit plus Nebenzeit), 
Nebenzeit (Griffzeit), 
Verlustzeit (abhängig von den jeweiligen Betriebsverhält- 
nissen). 
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