Die Apparate kann man also wirtschaftlich voll ausnützen, ohne
Zeit- und Lackverluste zu haben, wenn die Arbeitskegel der ver-
schiedenen Düsenöffnungen bekannt sind, Wie man sich des vorge-
Schriebenen Weges zur Vorkalkulation bedienen kann, und mit
Welcher Genauigkeit, mögen einige Beispiele zeigen.
Es ist ein Lager, wie umstehende Skizze zeigt, mit Spiritus-
lack zu lackieren (nähere Daten über Griffzeiten siehe Zeitberech-
nungskarte) Abb, 44, (s. S, 96.)
v |
Fläche a spritzen Arb.Geschw. 17,3 Weglg. 95mm Arb. Zeit 0,055 Min.
” © ” „ ” 17,3 “ 5 ”„ 1” ” 0,055 „
ir ” „” „" 17,3 Ol ) " “„ „ 0,023 „
1 „ ”„ 17,3 ) m 2° 48 „" 0,023 „
u" „ . 17,3 ) %„ ‘„ „ 0,035 „
" 17,3 3 „ ”" 1 0,037 ”
0,440 mtr. 0,254 Min.
Die gemachte Zeitaufnahme ergab, daß das Stück zu spritzen 0,27
Min, in Anspruch nahm, also eine errechnete Mehrzeit von minus
5%, diese dürfte wohl beim Voranschlag der kleinen Serien keine
ausschlaggebende Rolle für den Preis ausmachen, und somit ist die
angestellte Berechnung genau genug. Bei Massenanfertigung ist
Natürlich zur Rationalisierung eine Zeitstudie unerläßlich, Die
übrigen in der Karte ausgefüllten Werte sind bei der Arbeit mit
dem Pinsel die gleichen, so daß also die Zeit für das eigentliche
Streichen im Verhältnis zum Spritzen hauptausschlaggebend sein
dürfte, Für die Errechnung der Spritzdauer nach Arbeitsgeschwin-
digkeit und Weg noch einige Beispiele:
Bügelspritzen, Abb. 44a,
V 5 CO
Fläche a spritzen Arb. Geschw. 17,3 Weglg.275mm Arb.Zeit0,159Min,
M b ” 1" ” 17:3 ” X ” " „ 0,081 413
” c „ = ” 17,3 „" en N 1" 0,023 "r
VE . 173 4 160 4 w r 0092
7 S ”" 17,2 ” © 1" 1 1" 0,021 „
"a4 n 30: 5 ua m Ol
0,925 mtr. 0,535Min,
Zeitstudie 0,56 Min., Differenz 4% minus.
T
95