schlagen von Nickel- und Kupfergegenständen muß vor allen
Dingen schwefelfreies Papier angewendet werden, weil hier der
Schwefel der schädigende Bestandteil ist.
Im Einzelhandel würde das KEinschlagen vielfach zu sehr
aufhalten und bei körnigen und mehligen Massen kaum möglich
sein, weil diese dann aus den Ritzen des Einschlagpapiers her-
ausquellen würden. Man stellt daher unter Zuhilfenahme von
einem festen glatten Papier, dem sogenannten Tütenpapier,
Papiertüten oder Papierbeutel her.
Papierbeutel
Man unterscheidet allgemein hand- und maschinengefertigte
Papierbeutel. Die handgefertigten sind bedeutend teurer als die
maschinengefertigten und werden deshalb heute fast nirgends
mehr verwendet. Dagegen geben handgefertigte Beutel in ge-
fülltem Zustand allgemein ein besseres, völligeres Bild. Bei dem
maschinengefertigten Beutel (Abb. 246 rechts) muß der Ver-
käufer die Ecken vor der Verpackung nach innen einstecken.
Ein Handgriff, der
bei den handgefer-
tigten (Abb. 246
links) unnötig ist.
Die Tüten gibt es
in den verschieden-
sten Größen bis zur
Größe von Papier-
säcken. Wenn sehr
große Festigkeit
notwendig ist, oder
wenn sie zum Wa-
rentransport ver-
wendet werden sol-
Abb. 246. Papierbeutel. len, steckt man
Links von Hand, rechts von Maschine hergestellt. häufig zwei Tüten
ineinander. Diese
großen Tüten können geschlossen werden durch Vernieten, wie
bereits bei den Kartonnagen gezeigt wurde, durch Zusammen-
falten und Zubinden oder durch maschinelles Vernähen. Man
sollte im letzteren Falle die Stiche nicht zu groß nehmen, weil
die Tüten dann leicht aufreißen, wodurch ihr Inhalt verstreut
würde.
Ähnlich den Tüten, aber für andere Zwecke, werden die
Lohnbeutel, in denen das Geld bei der Lohnauszahlung verteilt
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