durch die zudringende Feuchtigkeit leicht muffig und verderben.
Hier tut man gut, die Luft nicht durch eine verschlossene
Packung abzuhalten, die bei diesen großen Stücken auch zu
teuer würde, sondern versieht die Kisten mit großen Venti-
lationslöchern, die natürlich durch Siebe geschützt sind. Kommen
Textilien in Frage, ist der luftdichte Abschluß wegen der
Mottengefahr günstiger. Will man eine einfache Wellpappen-
packung auch beim Export verwenden und den Inhalt vor Feuch-
tigkeit schützen, so überzieht man den Wellpappkarton am besten
mit einer Schicht geteerter Jute (Abb. 301), die einen ziemlich
dichten Abschluß gegen eindringende Feuchtigkeit bietet. Ähn-
liches zeigt ja auch die Abb. 39, bei der der schwere Verschlag
der Werkzeugmaschine gegen Einregnen von oben durch einen
Überzug mit wasserdichtem Stoff geschützt ist.
Post und Eisenbahn verlangen, daß die bei ihnen beförderten
Güter nicht nur gegen natürliche Feuchtigkeit, sondern auch
gegen durch Auslaufen mittransportierter Flüssigkeiten ent-
stehende Schäden geschützt werden. Als Schutz hierfür können
die Füllmaterialien, welche die Transport-Korb- und Holz-
Mantelflaschen gegen Bruch schützen sollen, angesehen werden.
Das Füllmaterial muß so beschaffen und in solcher Menge vor-
handen sein, daß es die auslaufende Flüssigkeit wenigstens zu-
nächst aufsaugt und nicht nach außen durchströmen läßt.
Bei gewissen Flüssigkeiten, wo besondere Gefahr vorliegt, wird
dann noch ein vollkommen geschlossener Einsatz verlangt, der
etwa ablaufende Flüssigkeiten
nicht fortläßt.
Ein Sonderfall liegt da vor,
wo man die zu transportieren-
den. Gegenstände nicht nur ge-
gen von außen eindringende
Feuchtigkeit zu schützen be-
absichtigt, sondern wo man
auch die innere Feuchtigkeit.
nicht verdunsten lassen darf,
z.B. bei Gebäck undKeks. Hier
bleibt nichts anderes übrig, als
sie in Werlöteten oder in
wenigstens sehr gut luftdicht.
abschließenden Blechkisten zu
. N verschicken.
a 9: Wellpappe bet Eine besondere Gefahr für mit-
karton. zutransportierende Gegenstände:
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