einen Druck von 3 Atm. auszuhalten). Dünnere werden nur außen
angefeuchtet, innerhalb des Fasses wird ein Holzkohlen- oder
Koksfeuer angemacht. Das Faß wird an beiden Enden mittels
Reifen in seine Form gepreßt.
Bei kleinen Kisten und kleinen Fässern ist wohl die Kiste
vorzuziehen, da man sie bequem und fest mit beiden Armen
packen kann. Bei. größeren Packungen dagegen ,
wird die Kiste unhandlich, während man das
rollbare Faß besser transportieren kann. Kine
Grenze ist hier schwer zu ziehen, da es vor allen
Dingen auf die Art und den Ort der Verladung
ankommt. Bei dem Transport muß vor allem
darauf gesehen werden, daß die Fässer nicht ab-
rollen können und entsprechend gestützt werden. ANA
Eine gewisse Ähnlichkeit mit den Fässern haben abe
die Holzkübel, die auch aus Boden und Dauben
hergestellt werden. Auch ’sie sind. mittels Eisenbandreifen zu-
sammengehalten und haben gewöhnlich zwei überstehende Ohren,
teils mit Handloch, teils ohne dieses. Zum Verschluß dient ein
Deckel und ein durch zwei runde Löcher an den Ohren durch-
gesteckter Stock, der plombiert werden kann, Die Holzkübel
werden hauptsächlich zum Butterhandel und ähnlichen Zwecken
verwendet; Abb. 80 zeigt einen solchen.
Auch nach der Art der Fässer gebaut, aber wesentlich
leichter sind die sogenannten Pa-
tent- oder ‘ Packfässer. Sie bestehen
Abb. 81. Patentfässer. Abb. 82. Gesprungenes
Patentfaß.
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