führung zusammengezogen. Derartige Fässer finden als Seifen-
fässer und dergl. viel Verwendung.
2. DAS METALL
Metallfaß
In ganz anderer Art als die Holzfässer sind die Metallfässer
konstruiert und gedacht. Es handelt sich hier um zylindrische
Gefäße, meistens aus verzinktem KEisenblech, deren Festigkeit
nicht durch innere Spannung wie bei den Holzfässern, sondern
in der natürlichen Festigkeit ihres Her-
stellungsmaterials begründet liegt. Da
beim Transport solche Fässer viel gerollt
und geworfen werden, würden sie bald
durchgescheuert und verbeult sein. Sie
müssen daher durch aufgeschweißte oder
aufgeschrumpfte starke Kisenreifen ge-
stützt und gehalten werden. Diese Ver-
steifungen können auch dadurch herge-
stellt werden, daß sie aus dem Material
selbst herausgewalzt werden. Abb. 84
zeigt einen Teil eines solchen Fasses,
dessen Wandung zur Verstärkung aus-
gebaucht ist. Abb. 85 zeigt zwei Fässer
mit Reifen. Beide Reifen sind etwa im
U-Profil verstärkt. Das Profil sitzt beim
linken Faß mit dem breiten Auflager-
flansch auf dem Faßkörper, bildet also Abb. 84. Metallfaß mit
einen eingeschlossenen Hohlraum. Auf ESSEN
der rechten Seite der Abbildung liegt es
quer auf dem Faßkörper. Die erste
Konstruktion ist insofern bedenklich,
als bei feuchter Lagerung leicht Wasser
in die Verstärkungen einläuft und nicht
wieder entfernt werden kann, so daß
von dort aus Rostanfressungen eintreten.
Besonders gefährlich ist dies dadurch,
daß man auf Grund der günstigeren
Auflage die erste Verstärkung schwächer
bauen kann als die zu zweit genannte.
AuchdieKöpfe derEisenfässersind meistens
wm ES Eisenreifen garniert. Ge-
wöhnlich ist der Deckel eingezogen, und , |
die zylindrische Wand steht Was vor dem TE Daenn
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