Blechstreifenkörbe (Abb. 131). Eine Holzmantelflasche zeigt
Abb. 132. Als Füllmaterial kommt in erster Linie Stroh in Frage.
Bei den Weidenkörben unterscheidet man einmal den Weiden-
korb ohne Deckel (Abb. 133), die Korbflasche mit Deckel und
Kopf und drittens die Demyohns (Abb. 134), die zum Versand
von Südweinen bevorzugt werden.
Andere Hölzer als Weiden kommen nicht in Frage. Dagegen
können durch verschiedene Verfahren, vor allen Dingen Bleichen
und Schälen, Weidengeflechte verschiedenes Aussehen erhalten.
Die Holzschutzgefäße sind meist kantige, selten runde Ver-
schläge, die mittels Bandeisen zusammengehalten werden
(Abb. 132). Der Flaschenhals steht meistens ein Stück über den
Deckel hinaus und wird mittels Schutz-
kappe aus Blech vor Beschädigung ge-
schützt. Will man derartige Gefäße auf-
einanderstapeln, so empfiehlt es sich, die
Holzmäntel mit Schutzbrücken auszufüh-
ren (Abb. 135). Zum Ausfüllen dieser
Holzschutzgefäße kommt als Füllmaterial
hier nur Holzwolle in Frage im Gegensatz
zu den Füllmaterialien der anderen er-
wähnten Versandmantelflaschen, wo Stroh
bevorzugt wird. -
Die Holzwollfüllung derartiger Ge-
fäße- geschieht dadurch, daß die Flasche
in den leeren Holzmantel, eingesetzt und
der Deckel aufgesetzt wird. Der Verpak-
ker stopft nun mittels eines Bleches von
allen Seiten die Holzwolle durch die Fu-
gen in den Mantel ein, bis die Flasche Abb. 135.
von der fest eingedrückten Holzwolle völ-
lig umgeben ist. Die Bretter der Holzmäntel sind etwa 9 mm
stark. Der Zwischenraum zwischen den Latten des Mantels,
zwischen. denen die Holzwolle durchgestopft wird, beträgt 1 cm.
Auf dem Boden sind 3 Verstärkungsleisten parallel nebeneinander
aufgenagelt.
Außer bei der Holzmantelpackung verwendet man bei den
anderen Mantelflaschen als Füllmaterial Stroh, da es im Gebrauch
billiger wird und leichter ist. Das Einsetzen der Flasche in den
Mantel geschieht derartig, daß die Strohbunde gleichmäßig
auf der Innenwand des Mantels verteilt werden, dann die Flasche
hineingedrückt wird, und die etwa bis 40. cm hoch über den
Mantel überstehenden Strohenden miteinander zopfartig ver-
Gi*