154 Die Profittheorie (Fortsetzung)
Jahrprodukt 1909==5; 1910 ==4; 1911 ==3,3; 1912 = 2,5; 1913
—2,2; 1914 —= 2,1; 1915 ==2; 1916 = 1,5. Dann werden die ent-
sprechenden Zahlen bei der Wirksamkeit des zweiten Grun-
des, d. i. die perspektivische Reduktion sein gleich:
5; 3,8; 3; 2,2; 1,8; 1,5; 1. Wir setzen so mit Böhm-Bawerk die
Wertverminderung der „zukünftigen Güter‘ im Vergleich zu den
„gegenwärtigen“‘‘, kraft der beiden vorher untersuchten Gründe,
voraus.
Auf Grund dessen stellt Böhm-Bawerk folgende Tabelle auf:
Tabelle II
Ein Arbeitsmonatim Jahre 1909 ergibt:
Wo Die Zahl d DerechteGrenz- Perspektivische Die W
CHANCE EEE Produkte UI OH Cesr HCRORTon/ des des N HCsh g
stücke Stückes Stückwertes produkts
1909 100 5 5 500
1910 200 4 78 760
1911 280 3,3 840
1912 350 2,5 2 770
1913 400 2,2 800
1914 440 2,1 1,8 792
1915 4.70 2 1,5 705
1916 500 1,5 ; 500
Tabelle III
Ein Arbeitsmonatim Jahre 1912 ergibt:
As ; Die Zahl der Der echteGrenz- Perspektivische Die Wertsumme
Für die Wirt- ; )
SE a MS 0 a
1909 ö 9 -
1910 — 4 8 =
1911 3,8
1912 100 2,5 2,2 220
1913 200 2,2 400
1914 280 2,1 VS 504
1915 350 % 1,5 525
1916 400 1,5 } 400
Diese Tabellen zeigen, daß das Maximum des Wertes für die
im Jahre 1909 verwendete Arbeit (840 Werteinheiten) höher ist,
als das des Wertes, der das Ergebnis der späteren Arbeit des
Jahres 1912 (525) war. Stellen wir die erforderlichen Berech-
nungen auch für die Jahre 1910 und 1911 an und fassen alles in
einer Tabelle analog der Tabelle I zusammen, so ergeben sich
folgende Zahlen*°:
20 Der Unterschied zwischen Tabelle IV und I ist nur der, daß die I. Ta-
belle die Angaben in Produkten, die IV. in Werten gibt,