Full text : Einführung in die Kriegswirtschaftslehre

36

W.  Benary.

[16,  283]

Vp.  22.
Weg  1.
Als  hinderlich  wurde  das  langsame  Tempo  der  Darbietung  empfunden.
Darum  habe  ich  durch  Verschiebung  des  Diaphragmas  hin  und  her  über
dem  Weg  möglichst  versucht,  den  ganzen  Weg  zu  übersehen.  Ich  wufste
nun,  der  Ausgangspunkt  und  der  Endpunkt  sind  Dörfer,  sonst  geht  der
Weg  immer  zwischen  Dörfern  durch.  Der  Weg  wurde  in  verschiedene
Zonen  eingeteilt.  Erste  Zone  etwa  bis  zur  dritten  Wegkreuzung,  und  das
wurde  im  Ganzen  als  bestimmte  Gestalt  aufgefafst.  Dann  ging’s  ungefähr
den  kürzesten  Weg  geradeaus  weiter,  und  zwar  wufste  ich,  an  dieser  Seite
vorbei  an  dem  längs  gestreckten  Dorf.  Dann,  wufste  ich,  kam  eine  Biegung
rechts.  Und  zwar  ist  nicht  das  Wesentliche  „rechts“,  sondern  nach  dieser
bestimmten  Richtung  anschaulich  abgehend  unterhalb  eines  Dorfes'.  Die
Form  des  Dorfes  hatte  ich  mir  nicht  gemerkt,  aber  ich  wufste,  die  Biegung
kommt  davor,  und  dann  geht’s  ■weiter,  bis  der  Weg  auf  ein  Dorf  trifft.  Ich
war  schon  nach  der  ersten  Darbietung  recht  sicher,  und  habe  bei  der
zweiten  Darbietung  nur  kontrolliert,  ob  die  Bekanntheit,  die  ich  gewonnen
hatte,  richtig  war.  Darum  wäre  mir  gerade  beim  zweiten  Male  lieber  ge--wesen,
  wenn  die  Bewegung  schnell  gewesen  wäre.  Im  ganzen  war  sicher
eine  Gesamtkurve  da.
Weg!  3.
Es  ist  eine  ungefähre  Hauptrichtung  da,  aber  die  Zusammensetzung
des  Weges  ist  summativ;  es  ist  nicht  einfach  eine  Gesamtstruktur  da,  wie
bei  dem  kurzen  Weg  1.  Es  war  sicher,  dafs  keine  ganz  scharfe  Biegung
von  dieser  Hauptrichtung  weg  vorkam.  Erstes  Stück  bis  an  den  grofsen
Weg.  Es  war  sehr  prägnant,  dafs  es  den  grofsen  Weg  entlang  ging;  dann
■  wufste  ich,  es  ging  nachher  zwischen  zwei  Dörfern  durch.  Der  Punkt,  an
dem  es  vom  grofsen  Weg  abging,  wurde  so  gefunden:  Es  gehen  von  dem
grofsen  Weg  zwei  kleine  Wege  ab.  An  dieser  Stelle  geht  er  ab,  und  ich
hatte  das  anschauliche  Bild,  dafs  die  zwei  nächsten  Dörfer  in  einer  Geaamtfigur
  drin  lagen.  Und  zwar  so,  dafs  zwei  Parallele  (kleine  Wege  a  und  b)
von  einer  Linie  geschnitten  werden,  und  diese  dritte  Linie  stellt  das
kommende  Wegstück  dar.  Dabei  lag  das  eine  Dorf  auf  der  einen  Seite  der
schneidenden  Linie  und  das  andere  Dorf  auf  der  anderen,  also  beide  in
Wechselwinkeln.  Beim  nächsten  wufste  ich,  es  geht  über  den  Streifen  von
Bahn  und  Weg  zwischen  zwei  Dörfern  etwa  in  der  Mitte  durch.  Nun  begann ­
  hier  eine  Schwierigkeit:  Es  ist  dem  geraden  Weitergehen  durch  die
Struktur  der  kommenden  kleinen  Wege  ein  „Hindernis“  vorgelagert  (c).
Diese  Wegegestalt,  also  dieses  Hindernis,  hatte  ich  anschaulich  herausgefafst,
  aber  ohne  die  Details  zu  beachten;  ich  wufste  nur,  es  ist  ungefähr
ein  unregelmäfsiges  Viereck.  Der  Weg  lief  darum  herum  und  von  dort
dann  über  den  Hauptweg  herüber,  und  ich  glaube,  ich  wufste,  dafs  es
rechts  an  dem  Dorf  am  Hauptweg  vorbeiging.  Von  da  aus  ging’s  weiter,
und  zwar  wurde  das  durch  das  Ziel  bestimmt,  nämlich  das  Enddorf  in
einer  viereckigen  Wegefigur  mit  Diagonalen.  Beim  Einzeichnen  erschien
das  Tempo  störend,  ich  hätte  gern  an  einzelnen  Punkten  Halt  gemacht,  um
einen  Gesamtüberblick  zu  bekommen.
            
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