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getan hat, hat er sich dieser Methode nur dazu bedient, um
damit zu beweisen, daß seine eigene Werttheorie, trotz der
notwendigerweise eingeführten Korrekturen, grundsätzlich
als richtig bestehen bleibt. Da nun diese Theorie auf einer
Darstellung der Produkte durch die Arbeit beruhte und be-
ruht, mußte er, um zu seinem Ziel zu gelangen, diese Auf-
fassung auch dann aufrecht erhalten, als er sich auf die Ge-
samtheit der Betriebe bezog. Auf diese Weise hat er den gan-
zen Vorteil eingebüßt, der ihm von dem Neuen, provisorisch
angewandten Gesichtswinkel kommen konnte, und der darin
hätte bestehen müssen, ihn dazu zu führen, die Produkte
außerhalb des Bereiches der Arbeit, direkt zu betrachten,
und zuzugeben, daß gerade ihre Darstellung durch die Arbeit
Schuld daran war, wenn er nicht gesehen hatte und nicht sah,
daß das neue technische Kapital tatsächlich eine Masse von
Produkten hervorgebracht hatte, die nicht kleiner, sondern
eher größer ist als die Produktenmasse, die ‚mit dem von
ihm ersetzten Teil des Lohnkapitals erreichbar war.
Marx konnte also — in unverzeihlicher Weise von sei-
nen eigenen Voraussetzungen voreingenommen — seine
verspätete Zuflucht zum Begriff von der Gesamtheit ‚der Be-
triebe nicht ausnutzen, um seinen Irrtum von der Betrach-
tung der Arbeit anstatt der Produkte zu berichtigen, und
zuzugeben, daß das technische Kapital eine Quantität Pro-
dukte liefert, die der des von ihm ersetzten Lohnkapitals
zum MmMindesten nicht nachsteht. Er hat ganz im Gegenteil
an diesem Irrtum festgehalten und sich der angedeuteten
Auffassung — wie wir weiter oben festgestellt haben — zu
dem einzigen und begrenzten Zwecke bedient, zu beweisen,
daß die Einführung des technischen Kapitals — obwohl sie
einer Verringerung der Mehrarbeit und somit des Mehr-
wertes Raum gibt, und obwohl dies eine Modifikation aller
früheren auf Grund der Arbeit bemessenen Tauschwerte
bedeutet — trotzdem der Theorie nicht widerspricht, nach
welcher der Wert durch die Arbeit bestimmt wird.