Full text : Die Werttheorie und das Problem des "Konstanten" (Technischen) Kapitals

nd 4 | in
8 3. Weitere Entwicklung.
Der größeren Vollständigkeit halber müßte man jetzt
sowohl das definitive Schicksal der 3 infolge Einführung der
Maschine überzählig gewordenen Arbeiter von Betrieb V, wie
die allgemeinen Wirkungen, die deren Schicksal auf die Gesamt-Produktion
 ausübt, untersuchen. Aber da ein derartiges
 Problem nur indirekt mit der uns näher interessierenden
 Frage zusammenhängt, mögen einige kurze Andeutungen
 genügen.
Wenn man annimmt, daß die betreffenden Arbeiter für
immer arbeitslos bleiben und z. B. auswandern müssen,
kann die oben als Voraussetzung der Untersuchung von den
Folgen, die sich unmittelbar aus der Anwendung des technischen
 Kapitals ergeben, angenommene Situation sich voll
auswirken. Die Produktion der Betriebe I-III wird um die
Einheiten der Lohn-Produkte (30), die von den 3 unbeschäftigt
 gebliebenen Arbeitern nicht mehr nachgefragt werden,
verringert werden müssen, d. h. sie muß von 300 auf 270
Einheiten abnehmen. Nimmt man an, daß diese Verringerung
des Produktes weder von einer Verringerung der entsprechenden
 Arbeiterzahl, noch der von ihnen geleisteten Arbeitsstunden
 begleitet wird, so wird sich die Gesamteinnahme
 der 27 Arbeiter aus den 5 Betrieben umgekehrt verhalten
wie die Gesamteinnahme der 5 Kapitalisten. In Arbeitsstunden
 ausgedrückt bleibt sie konstant, während sie in Produkten
 ausgedrückt. abnimmt (von 300 auf 270 Einheiten). *)
Wenn man hingegen annimmt, daß die 3 augenblicklich
arbeitslosen Arbeiter von demselben Betrieb V wieder aufg
 nommen werden können, in dem das technische Kapital
eingeführt worden ist, so bleiben die Bedingungen ‚der Betriebe
 I-I11 unverändert; aber in der Kollektiv-Einnahme der
5 kapitalistischen Unternehmer tritt eine Verschiebung ein.
In Arbeitsstunden ausgedrückt wird diese Einnahme,
die vorher herabgesetzt schien (von 120 auf 90 Stunden) von
dem Augenblick an, in dem mit der Wiederaufnahme der
3 vorher entlassenen Arbeiter in den Betrieb V die entspre-1)
 Wir sind wegen den Minimalziffern, die wir der Einfachheit
 halber annehmen mußten, zu dieser Hypothese gezwungen.
In Wirklichkeit führen derartige Verschiebungen zu viel komplizierteren
 und tieferen Modifikationen, da sie für eine weit
größere Anzahl Arbeiter und unendlich viel größere Produktmengen
 stattfinden. Der Kürze halber sind wir hier trotzdem
DON deren Feststellung im Verlauf dieser Arbeit zu vernachässigen.


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