Full text: Die Werttheorie und das Problem des "Konstanten" (Technischen) Kapitals

Lohnprodukt-Einheiten wird für Marx 18 sein (100 Produkt- 
Einheiten: 60 Arbeit-Wert-Stunden = 30 Arbeit-Wert-Stun- 
den: x: Folglich x =18). 
Nach der Marxschen Auffassung stellt sich die neu ge- 
schaffene Sachlage folgendermaßen da: 
Zweig- SE3 | 55 ss | ses | 338 | 
betriebe ° 1 3S< | 8 | a 758 
VE SS A 
5 
„656 
66,66 
r ‚66,66, 
; 6) 33,33 | 
Nachdem also einmal angenommen worden ist, daß der 
Wert durch die Arbeit hestimmt wird, hat die einfache Tat- 
sache, daß in Betireb V wegen Anwendung der Maschine 
9 die Zahl der Arbeiter von 6 auf 3 verringert und entspre- 
2 chend die tägliche Gesamtstundenzahl an lebender Arbeit 
/ von 60 auf 30 vermindert worden ist, zur Folge, daß auch der 
6 absolute Mehrwert, da er sich auf die Hälfte der früheren 
1 lebendigen Arbeit bezieht. auf die Hälfte, d. h. von 24 auf 12 
A herabgesetzt wird. Da ferner dieser kleinere absolute Mehr- 
7 wert einem Gesamtkapital gleicher Größe entspricht (36, zu- 
, sammengesetz aus 18 Lohnkapital und 18 «konstantem» 
7 Kapital), wird der Profit von Betrieb V von 66,66% auf 
;&  33,33°% vermindert. 
Der Gewinn des Kapitalisten des Unternehmens V. der 
Am Nach Marx in vollständiger Weise im Innern des Betriebes 
U unabhängig von jedem Tauschvorgang entsteht, wird so auf 
D die Hälfte herabgesetzt. Um nun die Feststellung einer Tat- 
3g sache zu vermeiden, die unter der Herrschaft des Kapita- 
il lismus unsinnig sein würde, nämlich daß Gesamtkapitalien 
»” „von gleicher Größe (einerlei ob verschiedenartig zusammen- 
ya gesetzt) verschiedene Profite entsprechen, hat Marx — wie 
w Wir in Kapitel II gesehen haben, — nur ein Mittel: er nimmt 
ıs an, daß der so geschädigte Kapitalist sich mittels der Zirku- 
61 _lation den entsprechenden Gewinn zu verschaffen imstande
	        
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