Full text: Bankbuchhaltung

Die Kontokorrentabteilung. ii! 
b) reine Debitorenkonten (Lombardkonten), 
c) Kreditoren- und Debitorenkonten (Kontokorrent- 
konten). 
Das Z entralekonto, geführt bei Filialen, nimmt die 
Buchungen aus dem direkten Geschäftsverkehr zwischen Filiale 
und Zentrale auf, ferner die Buchungen aus dem Verkehr mit 
befreundeten Banken, die nur bei der Zentrale ein Konto unter- 
halten. 
Beispiel: Der Barmer Bankverein Filiale Frankfurt steht 
mit der Discontogesellschaft, Filiale Eßlingen in Gesschäftsbezie- 
hungen, unterhält jedoch dort kein direktes Konto. Er schickt einen 
Scheck über .16 5000.00 auf die Discontogesellschaft, Filiale Eß- 
lingen dorthin zur Gutschrift „auf unser Konto bei Ihrer Zen- 
trale Berlin“. 
Eßlingen bucht: 
Per Scheck-Aussteller an Zentrale Berlin 
wegen Barmbank Frankfurt a. M. AM 9000.~ 
Zentrale Berlin bucht: 
Per Fil. Eßlingen an Barmbank Frankfurt a. M. /_ r 
Barmer Bankverein Fil. Frankfurt bucht: 
Pet vrzz1 1:2.) 2)5w..:4, y 500 
q 1 in L:: 
Das Filialekonto, geführt bei der Zentrale, hat die gleiche 
Funktion wie das Zentralekonto bei den Filialen. Bei größeren 
Filialen werden auch Konten der Schwesteranstalten geführt. Sie 
werden wie das Zentralekonto behandelt. 
Über das Inlandsbankenk onto laufen die Buchungen 
aus dem Verkehr mit befreundeten Banken (Korrespondenten) in 
laufender Rechnung. Während des Geschäftsjahres werden diese 
Konten nicht in Bankdebitoren und Bankkreditoren geschieden, 
da das Kreditverhältnis zu den Korrespondenten dauernd wechseln 
kann. Wohl aber werden bei Aufstellung der Tages-, Monats- und 
Jahresbilanzen die Bankguthaben und die Bantkverbindlichkeiten 
gesondert ausgewiesen. 
Die Führung eines besonderen Auslands bankenkontos 
im Hauptbuch ist nur dort am Platze, wo ein starker Verkehr mit 
fyslgntsinstituten besteht. (Darüber einiges im folgenden Ab- 
nitt.) 
Die Noten- und Abrechnungskonten sind untergeteilt 
in Reichsbankgirokonto, Postscheckkonto und eventuell noch Konto 
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